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Ubisoft: Special

  Personal Computer 

Das Traditionsunternehmen Ubisoft, gehört mittlerweile zu den Grossen des Spielebusiness. Wir haben die Firma unter die Lupe genommen und verraten euch, was sich hinter dem Namen Ubisoft verbirgt und auf welche Spielebrands sie sich spezialisiert haben. Dies und noch viel mehr, erfahrt ihr in unserem Special.



Wie alles begann

Die grosse Geschichte des Unternehmens begann im Jahre 1986. Gegründet wurde es von den fünf Guillemot-Brüdern, welche ein erzieherisches Software- und Videospiel- vertreibendes Unternehmen eröffnen wollten. Wie sich die Firma in den Jahren entwickelte, hätte sich keiner von den fünf je erträumt. Die ersten Erfolge wurden auf dem PC, dem Atari und dem Amiga eingefahren. Im Jahre 1989/91 betrat man den internationalen Markt und entwickelte Software für die Konsolen von Nintendo und Sega, welche zu der Zeit die Hauptkonsolen waren. Weiter ging die Reise durch die Zeit im Jahre 1994 und 1995. Hier wurde das erste Studio in Frankreich und Rumänien erbaut und der erste Franchise-Charakter wurde erfunden: Rayman. Dieser wurde bekannt durch sein Aussehen und seine verrückten Abenteuer. Er wurde liebevoll "Der arm- und beinlose Charakter" gerufen.

Zwei Jahre später, wir schrieben das Jahr 1996. Ubisoft wurde in Paris am zweiten Markt der Börse gelistet. Die kommenden Jahre 97/98 waren ganz grosse für das Unternehmen. In China wurden neue Studios eröffnet, ebenso in Kanada, Marokko und den USA. In Australien wurde eine Zweigstelle eröffnet. Ein weiteres erfolgreiches Jahr sollte 2000 werden. Nachdem die Welt nicht unterging, wie viele prognostiziert hatten, wurde Ubisoft schon als Erstes in Paris an der Börse gelistet. Ausserdem wurde die Marketing-Division in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine nannte sich EMEA (Europe, Middle East and Asia) und die andere wurde kurz und bündig Nord Amerika getauft. Es wurde auch ein großes Entwicklerstudio verpflichtet: Niemand anderes als Redstorm Entertainment, welche unter anderem für die "Tom Clancy's Rainbow Six"-Serie verantwortlich waren. Der nächste große Coup wurde direkt ein Jahr später gelandet, indem man die Blue Byte Studios für sich gewinnen konnte.

Ubisoft Bild

Dieser Schritt eröffnete den Köpfen hinter Ubisoft die exklusiven Rechte zu über achtzig Titeln, darunter unter anderem Prince of Persia, Chessmaster und Myst. Im gleichen Jahr wurde auch ubi.com, das eigene Online-Spieleportal, präsentiert. Den absoluten Durchbruch schafften die Entwickler im Jahre 2002/03, in dem sich ihre Franchise-Produkte wie geschnitten Brot verkauften. Bestseller wie "Tom Clancy's Splinter Cell" und "Tom Clancy's Ghost Recon" wurden auf den Markt gebracht. Ausserdem wurde das erste Online-Rollenspiel in den USA veröffentlicht und sie landeten mit Shadowbane direkt einen Erfolg. Es wurden weitere Zweigstellen in Süd Korea, Finnland, Kanada und der Schweiz eröffnet. In den kommenden Jahren 2003/04 veränderte sich Ubisoft weiter. Ein neues Logo wurde vorgestellt und das bereits hundert-millionste Spiel wanderte über die Ladentheke.

Sie erhielten auch eine Anzahl an Auszeichnungen: Vor allem Titel wie "Tom Clancy's Splinter Cell", Prince of Persia: The Sand of Time, Beyond Good and Evil und der Cel Shading Shooter XIII konnten die Fachpresse überzeugen und wurden mit Awards überschüttet. Auch zwei neue Studios konnte man wieder für sich gewinnen. Dies waren zum einen Tiwak die in Frankreich ansässig waren, und zum anderen Wolfpack aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten, kurz: Den USA. Die Krone wurde Ubisoft aufgesetzt, nachdem sie exklusiv Verträge mit Microsoft und Sony für die PlayStation 2 und die Xbox abgeschlossen hatten. Die nächste exklusive Geschichte bahnte sich an, dieses Mal für Europa. Es handelte sich um den Titel Playboy: The Mansion. Jedoch konnte der Titel nie die Lorbeeren einfahren, wie es die anderen Titel getan haben. Die Online-Rollenspiele waren im Vormarsch und dies witterte auch Ubisoft. Sie unterschrieben einen Publishing-Vertrag für die Titel Everquest 2 und Lords of the Everquest für Europa.

Heute besitzt das Unternehmen Teams, die in einundzwanzig Ländern arbeiten, Zweigstellen in sage und schreibe fünfundfünfzig Ländern, dreizehn Entwicklungsstudios weltweit. Insgesamt sind das 2350 Beschäftigte, die für das Spieleunternehmen ihre Dienste antreten. Ausserdem sind sie das zweit-grösste Unternehmen weltweit, das Videospiele entwickelt.

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Daniel Hanin

 
Daniel Hanin am 30 Aug 2005 @ 13:41
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