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Weltraum-Simulationen:  und ihre Geschichte - Special

  Personal Computer 

Als im Juli 1969 Neil Armstrong den Mond mit seinen Füssen betrat und die amerikanische Fahne in den "starken Wind" hielt, sahen alle Menschen der ersten Welt gebannt auf die noch nicht sehr alte Fernsehröhre und waren mit Stolz, aber auch mit Neid erfüllt. Welcher Junge, welcher Mann hat zu dieser Zeit nicht von den Sternen geträumt? Einige Jahrzehnte später konnten zumindest virtuell die Ersten zu ihrem eigenen Allflug aufbrechen - die Weltraum-Simulationen waren geboren und boten dem Computerspieler Technik von sowie Ideen für morgen. Ein Überblick über die wichtigsten Spiele.



Als der Computer das Fliegen lernte

Auch wenn die Eroberung des Mondes bereits einige Jahrzente zurücklag, so erfreute sich das Thema an sich immer noch grösster Beliebtheit. Zu gross war die Unbekannte, zu allgegenwärtig war die unendliche Tiefe, als dass die Faszination einfach so weggewischt hätte werden können und so wurde die Fantasie eines jeden Menschen angeregt und Produkte wie Star Trek, Star Wars oder Raumpatrouille Orion erschaffen.

Weltraum-Simulationen Bild

Doch als der Computer in den 1980er Jahren die ersten Schritte seines Wohnzimmer-Siegeszuges antrat, wurde der Weltraum zum ersten Mal auch wirklich greifbar:

Elite erschien 1984 zunächst nur für den BBC Micro und bot dem Käufer eine riesige Welt voller unbekannter Gefahren. Sicherlich gab es zu diesem Zeitpunkt bereits einige Flugsimulationen, doch bot Elite mit den unendlichen Weiten dem Spieler eine noch nie dagewesene Art von Freiheit, die sich auch im Spielprinzip widerspiegelte: Keine vorgeschriebene Richtung, kein Level, keine Storyline zog den Spieler, wenn er nicht wirklich wollte, sondern nur er selbst: Handel, Piraterie, Polizei oder einfacher friedlicher Weltallbewohner - all das war bereits 1984 möglich und nicht erst seit

Privateer

(1993). Interessanterweise fanden sich in Elite 2048 unterschiedliche Systeme auf nur einer Floppy-Diskette. Es wurden am Anfang des Spiels drei Zufallszahlen erzeugt und aus diesen anhand einer Abwandlung der Fibonacci-Sequenz die Systeme berechnet. So mussten nur die erzeugten Zahlen im Spielstand gesichert werden, um den gesamtem Weltraum zu generieren.
Dem Erfolg von David Brabens Elite folgten zwei Nachfolger (Frontier, Elite 3), die jedoch nicht mehr an das Original heranreichen konnten.

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Patrik Nordsiek

 
Patrik Nordsiek am 28 Jan 2007 @ 10:53
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