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Windows 7: Special

  Personal Computer 

Wenn zahlreiche Menschen geduldig in langen Schlangen vor Verkaufstheken warten, dann gibt es entweder etwas umsonst oder aber Apple führt mal wieder eine neue iPhone-Generation ein. Dass Kunden aber tatsächlich auf ein neues Betriebssystem warten, hat man in den letzten Jahren eher weniger beobachtet. Der Hype um Windows 7 ist allerdings gewaltig. Schneller, besser und vor allen Dingen sicherer soll das neue Betriebssystem aus dem Hause Microsoft sein. Bereits im Vorfeld wurden umfangreiche Betatests durchgeführt, um auch wirklich sicherzustellen, dass Windows 7 auf die Bedürfnisse der Anwender angepasst wird. Denn mit Windows Vista hat sich der Software-Konzern nicht unbedingt mit Ruhm bekleckert, galt das Betriebssystem doch als schwerfällig und mit nur wenigen Neuerungen gegenüber Windows XP ausgerüstet. Wir haben das neue Windows 7 nun seit drei Wochen in der finalen Ultimate-Fassung ausführlich auch unter den widrigsten Bedingungen getestet. Mehr über den wahren Windows XP-Nachfolger lest ihr im folgenden Special.

Die erste Hürde

Wer schon einmal in der Vergangenheit ein Betriebssystem neu aufgesetzt hat, der weiss, dass man sich während der Installation nicht nur ein Schnitzel braten, sondern auch gleich einen ganzen Kaffeeautomaten leertrinken kann. Mit Windows XP wurde die Installation zwar vereinfacht, trotzdem dauerte es eine halbe Ewigkeit, bis die neuen Daten auf die noch leere Festplatte geschaufelt wurden. Microsoft setzt hier nun neue Massstäbe, denn während der Installation von Windows 7 könnt ihr kaum eine Raucherpause einlegen. Nach rund 15 bis 20 Minuten habt ihr eurem Rechner nicht nur einen neuen Namen gegeben und die Systemsprache festgelegt, sondern ihr werdet bereits mit einem Willkommenbildschirm zu eurem neuen und komplett eingerichteten Betriebssystem begrüsst. Wer bereits über Vista verfügt, der kann natürlich auch ein Update des bestehenden Systems auf Windows 7 durchführen, empfohlen wird dieses Aufsetzen allerdings nicht, schliesslich bringt Windows 7 einige gravierende Unterschiede zu Vista mit sich. Dafür ist das neue Windows schön schlank und findet trotz des gewaltigen Umfangs auf einer DVD Platz. Dass nach der Installation nur wenige Gigabyte auf der Festplatte dem Betriebssystem zum Opfer gefallen sind, hängt auch damit zusammen, dass einige Programme wie Windows Mail fehlen. Diese lassen sich aber unkompliziert aus dem Netz herunterladen.

Windows 7 Bild
Nach der Installation ist vor der Installation, schliesslich beginnt, nachdem sämtliche Daten von der DVD auf eure heimische Festplatte kopiert worden sind, die eigentliche Software-Schlacht. Treiber müssen zusammenkopiert werden, Updates müssen vor dem Einrichten gefundener Hardware erst mühselig aus dem Internet heruntergeladen werden. Bei sämtlichen bislang erschienenen Windows-Versionen dauerte es mehrere Stunden, bis der Gerätemanager das letzte Ausrufezeichen verlor und somit den letzten Warnhinweis auf eine nicht voll eingerichtete Hardware-Komponente entfernte. Mit Windows 7 gehört zumindest all diese Quälerei der Vergangenheit an. Wer seinen Rechner per Router und DHCP an ein internetfähiges Netzwerk angeschlossen hat, der freut sich nicht nur darüber, dass Windows bereits sämtliche Netzwerkeinstellungen automatisch konfiguriert hat, sondern auch über den erweiterten Windows Update-Manager. Letzterer bringt nicht nur Windows sicherheitstechnisch immer auf den aktuellsten Stand, sondern lädt sich auch die zum Betrieb erforderliche Software und die Treiber automatisch aus dem Internet herunter. Auf unserem Testrechner wurden sowohl Mainboard, Soundkarte, Grafikkarte als auch ein Supermarktmonitor erkannt. Probleme oder gar fehlerhaft funktionierende Hardware-Komponenten sind hier Fehlanzeige. Unter "Geräte und Drucker" werden nun die wichtigsten Hardware-Komponenten inklusive Abbildung aufgelistet. Hier lassen sich mit wenigen Klicks die wichtigsten Befehle ausführen. Wer seine Windows 7-Kompatibilität auf einfachste Weise vor dem Kauf des Betriebssystems testen möchte, der findet auf dieser Microsoft-Website ein entsprechendes Tool zum Schnell-Check.

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Alexander Boedeker

 
Alexander Boedeker am 22 Okt 2009 @ 21:25
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