GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

Dies und das: Headup Games Reportage

  Personal Computer 

Twin Sector:

Kaum zu glauben: Da bringt im Herbst 2007 Valve mit Portal ein neuartiges und revolutionäres Spiel auf den Markt, welches auch heutzutage noch absolutes Suchtpotential besitzt, doch es dauert knapp zwei ganze Jahre, bis ein anderer Hersteller ein ähnliches Spiel veröffentlicht. Mit Twin Sector erwartet euch ein eben solches Spiel, welches, ausgerüstet mit einer hübschen Hintergrundgeschichte, im September erscheinen wird.
Wieder einmal hat sich die Menschheit im ewigen Streit um wertvolle Rohstoffe die Köpfe eingeschlagen, doch anders als in Greed, wo die Menschheit inzwischen den Kampf in andere Galaxien ausgedehnt hat, kennt man den interstellaren Flug in Twin Sector noch nicht. Stattdessen jagte eine Atombombe die nächste bis Mutter Erde fast gänzlich zerstört wurde. Die letzten Überlebenden haben sich unter die Erdoberfläche zurückgezogen und warten dort in kyrogenen Kammern auf ein neues Zeitalter ohne verstrahlte und verwüstete Landschaften. Doch der Schlaf der Gerechten wird jüngst durch O.S.C.A.R., dem Sicherheitssystem der unterirdischen Anlagen, gestört. Als Spieler schlüpft ihr in die Rolle von Ashley Simms, die absichtlich aufgeweckt wird, um sich dem Virus, der in die Lebenserhaltungssysteme eingedrungen ist, zu stellen. Ein Wettlauf gegen die Zeit und gegen die Menschheit beginnt.

Dies und das Bild
Ausgerüstet mit zwei magnetischen Handschuhen macht ihr euch auf die Suche nach der Wurzel des Übels. Während ihr in Portal mit einer Strahlenkanone "Löcher" in Zeit um Raum errichten könnt, um beispielsweise unüberwindbare Barrieren zu bewältigen, helfen euch in Twin Sector die anfangs erwähnten Handschuhe aus der Patsche. Bedient werden letztere mit den Maustasten, so könnt ihr beispielsweise Objekte mit den Handschuhen zu euch heranziehen, sie abstossen oder sie als Geschosse gegen feindliche Drohnen einsetzen. Zusätzlich könnt ihr euch mit Hilfe der Gravitationshandschuhe auf höher gelegene Vorsprünge "hochziehen" lassen oder aber einen zu tiefen Fall kurz vor dem Aufschlag abbremsen. Primär ist die insgesamt 15 Level umfassende Geschichte um allerhand Physik-Rätsel aufgebaut. Es gilt Mauern zu überwinden, Laser-Fallen auszutricksen oder aber ferngesteuerten Drohnen auszuweichen. Fast jedes Rätsel in Twin Sector ist auf unterschiedlichen Wegen knackbar, so dass sich mehrmaliges Durchspielen durchaus lohnt.

Optisch präsentiert sich Twin Sector solide, auch wenn man noch nicht ganz an die grafische Qualität eines Portals herankommt. Trotzdem bietet Twin Sector schon jetzt einige hübsche Effekte und läuft bereits in unserer Vorabversion auch in höherer Auflösung durchaus flüssig. Für die Vollversion sollten die Entwickler aber noch ein kleines bisschen an der Ausgestaltung der Levels und der Levelarchitektur feilen. Für die korrekte Physik sorgt übrigens die im Spiel zum Einsatz kommende Havok-Engine.

Fazit von Alexander Boedeker

Kaum zu glauben, dass es über zwei Jahre gedauert hat, bis man endlich wieder ein Portal ähnliches Spiel in die Finger bekommt. Das Debüt-Produkt aus dem Hause HeadUp Games hinterlässt aber schon jetzt einen guten Eindruck, insbesondere die auf unterschiedliche Art und Weise knackbaren Physik-Rätsel haben es mir angetan. Sollte Entwickler DnS Development jetzt noch die Levels einen Hauch lebendiger gestalten, dann sollten sich Portal-Fans dieses Spiel auf jeden Fall im September näher anschauen, insbesondere bei einem UVP von knapp 30 Euro wird man wohl kaum viel falsch machen können.

Dies und das
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?


 

 
Alexander Boedeker am 17 Aug 2009 @ 17:30
oczko1 Kommentar verfassen