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Dies und das: Parallels Desktop 5 Special

  Personal Computer 

Look & Feeling

Eine virtuelle Maschine und ein echter Windows-Rechner lassen sich optisch nicht mehr voneinander unterscheiden. Dank zahlreicher Einstellungsmöglichkeiten könnt ihr das virtuelle Windows problemlos euren Bedürfnissen anpassen. Der Fenstermodus ermöglicht das schnelle Wechseln zwischen beiden Betriebssystem, während der Vollbildmodus die Mac-Oberfläche vollends verdeckt. Recht praktisch ist auch der Crystal-Modus, der beide Betriebssystem in einer einzigen Oberfläche zusammenfügt. Während hierbei die bekannte Windows-Oberfläche verschwindet, werden einzelne geöffnete Windows-Fenster direkt im Mac-Betriebssystem angezeigt. Programme aus der Windows-Notification-Area werden in die Mac-Statusleiste verfrachtet, während geöffnete Windows-Programme wie native Mac-Software behandelt und im Dock abgelegt werden. Hier ist der Name Parallels Desktop wirklich Programm. Dank neuster 3D-Technologie werden auch die Aero-Affekte von Windows 7 ohne Probleme dargestellt.

Interaktivität & Benutzerfreundlichkeit

Wer kennt das Problem nicht: Ein neues Betriebssystem bedeutet auch immer, dass man sich manchmal von einigen heissgeliebten Programmen verabschieden muss. Adäquater Ersatz ist zumeist teuer oder manchmal auch gar nicht vorhanden. Mit Parallels Desktop gehört dieses Problem jedoch der Vergangenheit an. Da sowohl die virtuelle Maschine als auch das Mac-System gleichzeitig nebeneinander lauffähig sind, könnt ihr mühelos zwischen einzelnen Programmen wechseln. Doch auch der Dateitransfer gestaltet sich einfach und unkompliziert. Wollt ihr Dokumente oder andere Daten zwischen beiden Betriebssystem austauschen, müsst ihr nur die Dateien per Drag'n'Dop hinüberziehen. Dieses Verfahren funktioniert auf beiden Wegen, sowohl vom Mac zu Windows als auch andersherum.

Der unschlagbare Vorteil dieser virtuellen Maschine ist ihre Sicherheit. Zwar kann sie auch von einem Virus befallen werden, allerdings läuft die virtuelle Lösung nahezu abgekoppelt und isoliert von dem nativen Betriebssystem. Solltet ihr euch aber dennoch einen Trojaner oder ähnliches eingefangen haben, dann helfen euch sogenannte Snapshots aus der Patsche. Hierbei handelt es sich um "Abbilder" des momentanen Zustands. Einmal angelegt, könnt ihr ohne Mühe wieder zu diesen Punkten zurückkehren. Selbst ein völlig zerstörtes (virtuelles) Betriebssystem kann so mit allen Einstellungen des Benutzers wiederhergestellt werden. Das Anlegen sowie das Rückspielen eines Snapshots dauert gerade einmal jeweils eine halbe Minute, nicht mal ein Neustart ist erforderlich!

Performance

Parallels Desktop gaukelt dem Betriebssystem einen echten Rechner vor. Dementsprechend ist auch ein zum Beispiel installiertes Windows nicht sofort einsatzbereit. Wie bei jedem normalen PC benötigt es einige Sekunden, um das Betriebssystem zu starten. Während des laufenden Betriebs mit zwei Betriebssystemen gleichzeitig sind allerdings keine Geschwindigkeitseinbussen bemerkbar. Dank Shortcut könnt ihr direkt vom Mac-Desktop den Startprozess einleiten. Wer mehr virtuelle Systeme installiert hat, der bekommt im PD-Menü eine hübsche Übersicht angezeigt.

Dies und das
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Alexander Boedeker am 02 Sep 2010 @ 07:09
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