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Sword of the Stars II - Lords of Winter: Exklusives Interview mit Martin Cirulis

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Seit Sword of the Stars vor fünf Jahren erschien, hat es mit ein paar anderen Spielen geschafft, die Dinge ein wenig durcheinander zu wirbeln und ein paar dringend benötigte neue Spieler für das Genre zu begeistern. Wir sind an einem Punkt, wo ich denke, dass es in eine von zwei Richtungen gehen kann. Der eine Weg ist, dass das Genre sich weiter davon entfernt, moderne Topspiele zu machen und sich wieder zurückzieht zu seinen kleinen Projekten, die alte Fans befriedigen, aber nichts unternehmen, um neue Spieler für das Genre zu begeistern oder dem Genre ein wenig neue Aufmerksamkeit zu verschaffen. Der andere Weg, den wir offensichtlich begrüssen würden, wenn er einträte, ist, dass das Genre weiterhin versucht, Innovationen und aufregende, spielbare und ansprechende Spiele zu schaffen. Spiele, die Science-Fiction respektieren, sind spassig; Tabellenkalkulationen und Formulare sind aber langweilig. Natürlich hoffen wir auch, dass zu gegebener Zeit mehr Spieler zurückgeholt und dass die Medien das Ganze verfolgen werden. Und wer weiss, vielleicht werden Weltallspiele bald schon wieder die Cover der Magazine beherrschen!

Sword of the Stars II -  Lords of Winter Bild

Wie wollt ihr die Geschichte präsentieren? Wird es vorgerenderte oder In-game-Zwischensequenzen geben?

Sowas wird es nicht geben. Denkt daran, dass Sword of the Stars II kein missionsbasiertes Spiel wie Homeworld ist, in dem man eine feste Storyline nachspielt und danach mit dem Spiel, abgesehen vom Mehrspielermodus, fertig ist. Stattdessen ist Sword of the Stars II im Herzen eine Serie von Kampfszenarien, in denen man grosse, strategische Kämpfe in rundenbasierter Tradition mit aufregenden Kämpfen in Echtzeit und mit Schiffsflotten führt. Was Sword of the Stars aber ziemlich einzigartig in diesem Genre macht, ist, dass die Hintergrundinformationen genauso reichhaltig und detailliert vorhanden sind, wie bei einem historischen Kriegsspiel.

Also auch, wenn man keine animierten Zwischensequenzen oder storybasierte Missionen sieht, bekommt man viele Details zu den Rassen, wenn man sie auswählt oder auf sie stösst. Szenarien werden dem Spieler Teile der weitreichenden Geschichte, die wir entwickelt haben, zeigen und ihm die Möglichkeit geben, diese zu ändern oder nachzuspielen. Das Universum von Sword of the Stars ist eher etwas, das sich entwickelt und in dem wir dem Spieler Geschichten erzählen, indem wir ihn nicht einschliessen, sondern stattdessen Hinweise und Informationen ins offene, Sandbox-ähnliche Spiel streuen. Und dieses lebendige Universum wird verstärkt von der Art, wie Kerberos seine Spiele pflegt. Jedes Mal, wenn wir ein Update mit Bugfixes, Verbesserungen und neuen Features veröffentlichen, versuchen wir auch gleichzeitig, neue Inhalte hinzuzufügen, damit der Spieler neue Dinge entdecken kann und ein Gefühl dafür bekommt, was in den kommenden Erweiterungen kommen könnte. Die Zuul, die erste Rasse, die mit einer Erweiterung hinzugefügt wurde, erschienen dem Spieler beispielsweise als Erstes in einem neuen Zufalls-Event, welches mit dem ersten Update kam.

Sword of the Stars II -  Lords of Winter
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Patrik Nordsiek am 23 Mai 2011 @ 15:21
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