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Gothic: Rückblick Special

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Klar, dass ihr als versiffter Typ einfach in die Stadt spazieren, Zutritt zum Luxusviertel, in dem Lord Hagen residierte, verlangen und schliesslich die Herausgabe des Auges fordern konntet. Äh, nein. Denn schon an den Wachen der Stadttore vorbeizukommen, war nicht ohne weiteres möglich. Wie ihr es wahrscheinlich schon von Gothic gewohnt wart, gab es mehrere Möglichkeiten, um hinter die Stadtmauern zu gelangen. Etwa auf dem Feld eines in der Nähe ansässigen Bauern zu arbeiten, was euch neben Erfahrungspunkten auch Bauernkleidung zum ermässigten Preis einhandelte. Bauern erhielten nämlich stets Zugang in die unteren Viertel der Stadt. Alternativ hättet ihr euch die Arbeit natürlich auch sparen und einem windigen Händler, den ihr auf dem Weg antreffen konntet, eine Zugangserlaubnis abkaufen können.

Hattet ihr es schliesslich geschafft, in die Stadt zu kommen, standet ihr vor der nächsten Hürde: dem Zugang zum Luxusviertel. Hier waren die Möglichkeiten schon vielfältiger. Ähnlich wie im Vorgänger gab es auch in Gothic 2 natürlich Gilden, obschon selbige nicht mehr in Lager unterteilt waren. In der Stadt Khorinis konntet ihr Bürger werden, um schliesslich der Stadtwache beizutreten. Oder ihr habt euch auf den weiten Weg zum Grossbauern Onar gemacht, der eine beachtliche Gruppe von Söldnern um sich scharte und sich damit der Befehlsgewalt und Wirtschaftsmacht von Khorinis entriss. Traditionell war der Beitritt zur Söldnerbande, die zum grossen Teil aus ehemaligen Strafgefangenen bestand, eher hart - mit verbalem Schlagabtausch konntet ihr dort kaum jemanden beeindrucken. Waffen mussten sprechen. Wem das zuwider war, der hatte die Möglichkeit, bei dem hiesigen Kloster um Eintritt zu bitten und Feuermagier-Novize zu werden. Ein teures Vergnügen, musstest ihr doch zahlreiche Goldstücke spenden und ein lebendes Schaf mitbringen, um überhaupt in den Orden aufgenommen zu werden.

Gothic Bild

Die Spielwelt war diesmal ungleich grösser als zuvor, enthielt sie immerhin einen Grossteil der Insel Khorinis inklusive des alten Minentals, also des Gebiets, das ehemals von der Barriere umschlossen war. Die meiste Zeit wart ihr wieder ohne nervende Ladeunterbrechungen unterwegs, die Grafik war farbenfroher und detaillierter und die Steuerung wurde stark überarbeitet sowie einsteigerfreundlicher gestaltet - vor allem hinsichtlich der Inventarbedienung und des Kampfsystems. Der Schwierigkeitsgrad war ausserdem ziemlich niedrig angesetzt, gerade für erfahrene Zocker. Nichtsdestotrotz begeisterte das Spiel erneut mit unzähligen Quests, einem Wiedersehen mit vielen alten Bekannten und einem hohen Abwechslungsreichtum an Gegnern. Es lohnte sich abermals, Gothic 2 mehrmals durchzuzocken, obwohl auch dieser Teil eine strikt lineare Story mit nur einer Endsequenz bot.

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Daniel Boll am 30 Sep 2005 @ 01:28
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