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Razer Mamba: Hardware Test

  Personal Computer 

Die Tankstation für den Schreibtisch

Fast exakt drei Stunden benötigt der Akku zum Aufladen, wenn der Saft raus ist - und zwar im ausgeschalteten Zustand der Maus. Eingeschaltet braucht sie etwas länger. In Fragen der Ausdauer im Spielbetrieb hätte es ruhig etwas mehr Akkuleistung sein dürfen. Bei gewöhnlichem, allabendlichen Einsatz für einige Stunden leistet die Mamba ohne Nachladen an drei Abenden ihren Dienst. Dann ist in der Regel das Ende der Fahnenstange erreicht und die Maus muss auf die Saftpresse - oder wird dann doch einfach verkabelt.
Razer Mamba Bild

Der Clou an der Razer Mamba: Spieler müssen beim intensiven Spielen nicht ins Schwitzen kommen, wenn dem Akku die Puste ausgeht, Gegner aber noch immer putzmunter vor der Flinte rumturnen. Dann wird einfach das Kabel aus der Ladestation gezogen und in die Maus gesteckt. Schon ist das Gerät wieder voll einsatzbereit und lädt sich dabei auch noch auf. Übrigens spart die Maus regelmässig Energie, indem sie sich automatisch in einen Stromsparmodus schaltet. Nach einigen Minuten der Inaktivität ruht die Mamba. Erst bei erneuter Bewegung wird sie aus dem Schlaf gerüttelt - was leider zwei bis drei Sekunden dauert, bis sie wieder voll da ist.

Schön, dass auch bei dieser Maus keine störenden Tasten permanent unter dem Daumen liegen. Beide Daumentasten finden im oberen Bereich der linken Seite Platz, knapp oberhalb des Daumens - und überzeugen mit angenehmen Druckpunkten und ausreichender Grösse. Sowieso liegt die Maus ziemlich gut in der Hand, zumindest in der rechten. Linkshänder müssen leider auf eine andere Maus ausweichen, denn für sie ist die Mamba nicht konzipiert worden.
Razer Mamba Bild
Razer Mamba Bild

Der Test im Spiel zeigt: Razer hat den Mund nicht zu voll genommen. Mit dem grossen Versprechen, dass die Mamba mit einem Intervall von gerade mal einer Millisekunde Daten an den PC sendet - keinen Deut langsamer als ähnlich bewährte Spieler-Mäuse, die am Kabel hängen. Tatsächlich sind im Spiel keine Unterschiede auszumachen. Zumindest subjektiv nicht. Bisher wurde kabellosen Mäusen Spieluntauglichkeit nachgesagt. Zum einen wegen Verzögerungen in der Datenübertragung. Zum anderen, weil mitten im Spiel kaum jemand gern mangelhafte Akkuleistung in Kauf nimmt. Auch das kann natürlich bei der Razer Mamba geschehen. Aber dann wiederum ist das USB-Kabel im Handumdrehen aus der Ladestation gezogen und in die Maus gesteckt.

Abgenabelt, dann abgenippelt

Für den direkten Vergleich mit der derzeitig besten Maus für Spieler musste die Mamba auf einem Mauspad mit der Roccat Kone konkurrieren. Beide reagieren gleich gut auf Kommandos und liegen auch ähnlich gut in der Hand. Bei der Qualitätsprüfung des Mausrads punktet die Mamba: Dieses ist bei der Kone etwas zu schwergängig, wenn es als dritte Maustaste gedrückt wird. Dafür leistet sich die Roccat Kone ein Vierachsen-Mausrad - das der Mamba rollt lediglich vor und zurück.

Razer Mamba
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Thomas Richter am 03 Apr 2009 @ 08:45
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