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Razer Moray+ VS Roccat Vire: Hardware Test

  Personal Computer 

Der Soundcheck

Von den technischen Daten der Hersteller darf man sich nicht in die Irre führen lassen. Laut Spezifikation hat beispielsweise das Moray+ mit 20 bis 11.000 Hz einen kleineren Frequenzbereich als das Vire mit 18 bis 22.000 Hz. Die Messungen seitens der Hersteller sind dabei aber nicht genormt und es ist unklar, welche Tonfrequenz dabei überhaupt für die Berechnungen zugrunde gelegt wird. Razer gibt beim Moray+ darüber hinaus eine maximale Input Power von 20mW an. Dagegen wirken die 5mW von Roccats Vire eher dürftig. Beim subjektiven Hörtest kommt es dabei aber vielmehr auf die Bauform an. Wie gesagt, leitet das Moray+ Sounds direkter in die Gehörgänge.

Razer Moray+ VS Roccat Vire Bild

Der Sound des Vire hat deutlich mehr Kraft, wenn die Hörer mit den Händen fest in die Ohren gedrückt werden. Lässt man sie aber los und trägt die Kopfhörer so, wie es vorgesehen und bequem ist, geht durch den zunehmenden Abstand zum Gehörgang selbstverständlich etwas Wumms verloren. Das ist aber normal bei derartigen Ohrhörern. Trotzdem gewährleistet Roccats Vire noch eine erstaunlich gute, ausgewogene Soundqualität. Jedem Benutzer von Mini-Headsets wie dem Vire oder Moray+ sollte jedoch klar sein, dass im Vergleich mit grossen Headsets vor allem bei den Bässen Abstriche in Kauf zu nehmen sind.

Razer Moray+ VS Roccat Vire Bild

Razers Moray+ befördert die Bässe auf direkterem Wege ins Ohr und profitiert leicht davon. Trotzdem ist auch hier natürlich kein Vergleich mit einem gewöhnlichen, grossen Headset möglich. Im subjektiven Test spielen Roccat und Razer sich gegenseitig kaum an die Wand. Beide Headsets klingen ähnlich, wobei das Moray+ die Höhen schärfer bringt.

Razer Moray+ VS Roccat Vire
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Thomas Richter am 12 Aug 2009 @ 17:08
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