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Razer Megalodon: Hardware Test

  Personal Computer 

Für knapp 150 Euro Anschaffungspreis sollte der Spieler hohe Erwartungen in das Gerät stecken dürfen. Und die werden auch weitestgehend erfüllt. Schon die Verarbeitung und der Tragekomfort lassen auf ein hochwertiges Produkt schliessen. Die weichen, ohrumschliessenden Muschelkopfhörer sitzen ohne störenden Druck, während der knapp einen Zentimeter breite Mikrofonarm nach oben und unten, sowie im etwas eingeschränkteren Biegeradius des Gestells auch vor und zurück zu arretieren ist. Bei Bedarf lassen sich die Polsterungen aus der Verschalung drehen, zwecks bequemer Reinigung. Kleinere Probleme machen sich beim Tragen leider aber doch bemerkbar. Zum einen könnten die relativ grossflächigen Polsterauflagen für Brillenträger störend sein. Auf der anderen Seite ist das Headset nichts für Leute mit kleinen Köpfen. Die kleinste Grösseneinstellung dürfte bei eher zierlichen Frauen gerade noch ausreichend passend sein, mit der Gefahr, dass der Tragebügel keinen richtigen Kontakt zur Schädeldecke hat. Wer das Megalodon zu seiner voller Grösse entfaltet, muss schon einen gewaltigen Kopf haben, damit der Kopfhörer noch einen festen Halt hat. Ein anderes Manko stellt sich bei der Verwendung des Mikrofonarms heraus, er lässt sich zu leichtgängig nach unten ziehen. So greift die Arretierung nicht fest genug, was im Laufe einer längeren Spielsession auf Kosten der Fixierung geht.
Razer Megalodon Bild

Leuchten in den Augen, Bass auf die Ohren

Das Razer Megalodon bringt eine eigene Soundkarte mit - laut Hersteller unter anderem zur Entlastung der CPU. Tatsächlich zehren vor allem Onboard-Soundlösungen an den Prozessoren. Wer eine Soundkarte einsetzt, spart ungefähr zwei bis fünf Prozent CPU-Leistung. Wo die meisten anderen Headsets auf spezielle Anschlusssysteme (Razer Barracuda) oder zumindest auf gewöhnliche 3.5-Zoll-Klinkenstecker setzen, nutzt das Megalodon eine einzige Leitung mit Textilummantelung über einen USB-Stecker. An ihr hängt nicht nur das Headset, sondern auch die Soundkarte in einem mit Schaltern und einem Regler versehenen Kasten. Mit seiner Grösse, die so ziemlich jede gewöhnliche Lautstärkeregeleinheit eines Headsets überbietet, trägt das sperrige Teil nicht gerade zum Komfort bei. Trotz seines Abstands von rund einem Meter zum Headset, ist stets darauf zu achten, dass diese Einheit auf dem Tisch platziert bleibt. Baumelt es am Kabel, stört es wegen des Gewichts - und es würde unten im Fussbereich noch viel mehr auf die Nerven gehen. Bei der Positionierung auf dem Tisch hilft schon mal die halbwegs rutschsichere Gummiauflage. Dennoch wäre es natürlich ein beruhigenderes Gefühl, gäbe es gar nicht erst die Notwendigkeit, stets auf ein derartiges, zusätzliches Teil achtgeben zu müssen.

Razer Megalodon
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Thomas Richter am 29 Sep 2009 @ 13:38
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