GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

Razer Megalodon: Hardware Test

  Personal Computer 

Fazit von Thomas Richter

150 Euro sind eine schöne Stange Geld für ein Headset. Eigentlich müsste dann auch alles stimmen, um den anspruchsvollen Spieler vollkommen zufrieden zu stellen. Immer wieder bemühen sich Hersteller darum, auch über Kopfhörer mit technischen Tricks Surround-Sound zu erreichen. Aber wie gesagt, das ist immer nur der bemühte Versuch. Echten Raumklang erzielt mein Heimkino, nicht aber ein Kopfhörer mit Virtual Surround-Sound. Und das wird vermutlich auch so bleiben. Immerhin: Einige Audio-Tests mit Filmen, Test-Clips und Spielen haben gezeigt, dass es zumindest ansatzweise eine räumliche Trennung der Kanäle gibt. So zumindest das subjektive Hörgefühl. Natürlich geht das auf Kosten der Originaltreue einer Soundquelle. Da ist mir der reine Stereosound, wenn er denn schön knackig ist, allemal lieber, als ein gekünstelter Raumklang. Die 7.1-Einstellung des Megalodons muss ja auch nicht unbedingt sein - alternativ kann über das komfortable Bedienteil eben auf 2.0-Sound umgeschaltet werden.

Einen guten Klang bietet Razers Headset schon. Mir persönlich drängen sich die Bässe etwas zu weit nach vorn, wirken dadurch schnell dumpf. Im direkten Vergleich mit einem Sennheiser PC 350, das mittlerweile schon für unter 110 Euro zu haben ist, hinkt das Megalodon knapp hinterher. Aber dafür bringt das Headset von Sennheiser auch weniger Bedienkomfort und Möglichkeiten mit ins Spiel und bietet keinen Virtual Surround-Sound. Eine glasklare Sprachaufnahme ermöglichen die Mikrofone beider Hersteller - wobei zu bemängeln ist, dass der Mikrofonarm des Razer Megalodon leicht den Halt verliert und verrutscht. 150 Euro halte ich für leicht überteuert, auch wenn das Megalodon sicher kein schlechtes Gerät ist. An den Sound eines Sennheisers müssen Hersteller erst einmal heran kommen. Und das schafft Razer mit diesem Headset erstaunlich gut.

Razer Megalodon
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?


 


 
Thomas Richter am 29 Sep 2009 @ 13:38
oczko1 Kommentar verfassen