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Raptor-Gaming H2 USB: Hardware Test

  Personal Computer 

Inbetriebnahme und Klangqualität

Installiert ist das Raptor-Gaming H2 USB in Windeseile. Wer möchte, kann das Gerät auch ohne Treiberinstallation verwenden, doch dann stehen selbstverständlich nicht alle Funktionen zur Verfügung. Schnappt euch also lieber die Treiber-CD und nach nur wenigen Klicks ist alles eingerichtet. Ein zusätzlicher Audiotreiber nistet sich dazu im Systemtray ein und muckt auch wirklich nur dann auf, wenn das Headset angeschlossen wird. Hier lassen sich dann auch etliche Einstellungen vornehmen, wie zum Beispiel eine präzise Lautstärkeeinstellung aller Boxen. Klangprofile für die Soundausgabe und ein Equalizer dürfen natürlich ebenso wenig fehlen. Leider wirkt das Programm auf den ersten Blick recht kompliziert und nicht so selbsterklärend, wie man es sich als Einsteiger vielleicht wünschen würde.

Raptor-Gaming H2 USB Bild
Das Wichtigste von allem ist aber natürlich der Klang. Was vermag das H2 USB akustisch zu reissen? Da es sich um ein Gaming-Headset handelt, mussten natürlich als Erstes Spiele und Filme herhalten. In beiden Bereichen gibt es nichts Gravierendes zu bemängeln. Die Surround-Funktionalität erfüllt ihren Zweck, so dass Geräusche erstaunlich angenehm aus verschiedenen Richtungen wahrgenommen werden können. Besonders bei actionreichen Spielen ein sehr willkommener Bonus, schliesslich lassen sich Gegner auf diese Weise viel besser orten. Besonders die Bässe kommen gut zum Vorschein, wodurch ratternde Waffen gleich noch beängstigender wirken. Einzig die Höhen dürften ruhig etwas klarer klingen. Insgesamt ist das Erlebnis bei Spielen jedoch äusserst angenehm und hebt das Spielgeschehen auf ein völlig neues Level. Ebenso positiv verhält es sich bei Filmen im 5.1-Tonformat. Das Mikrofon erfüllt seine Pflicht ebenfalls gut, der Gesprächspartner hat zu keiner Zeit Probleme mit dem Verständnis.

Raptor-Gaming H2 USB Bild
Wirklich perfekt ist das H2 USB aber trotz allen Lobes nicht. Gibt der Computer gerade keinen Ton aus, ist ein deutliches Rauschen zu hören, welches stark an ein Faxgerät oder Nadeldrucker erinnert. Das Ganze ist teilweise sogar so störend, dass man das Headset lieber komplett absetzt und erst wieder an den Kopf legt, wenn eine ordentliche Tonausgabe stattfindet. Wer neben seinen Hobbies als Gamer oder Filmfanatiker auch gerne die eigene MP3-Sammlung laut hören möchte, wird ebenfalls geringfügig enttäuscht sein. Als Stereo-Kopfhörer ist das H2 USB nur bedingt tauglich. Die Höhen klirren teilweise sehr und hängen qualitativ deutlich dem Bass hinterher. Absolute Musikpuristen werden daher eher nicht glücklich mit diesem Produkt und sollten besser zu einem vergleichbaren Stereo-Kopfhörer greifen, die für solche Dinge besser ausgelegt sind.

Raptor-Gaming H2 USB
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Benjamin Boerner am 07 Jun 2010 @ 17:19
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