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B-Boy: Preview

Playstation 2 
Hersteller: Sony
Publisher: Sony
Genre: Sonstige: Music
Tanzspiele gibt es ja bekanntlich eine ganze Menge, die grösstenteils ganz schön anstrengend sind. Denn während man es sich bei gewöhnlichen Titeln ganz einfach auf der Couch gemütlich machen kann, ist bei dieser Art von Spielen meist voller Körpereinsatz gefragt. Nicht so bei Sonys neustem Werk B-Boy, das hierzulande voraussichtlich bereits im September erscheinen wird. Hier dreht sich alles um Hip-Hop und Breakdance, wobei ihr alle Tanzschritte bequem mit dem Gamepad ausführen könnt. Nichtsdestotrotz werdet ihr teilweise ganz schön ins Schwitzen kommen. Wieso, verraten wir euch in unserem Preview.

Bevor es ans Tanzen geht, solltet ihr euch erst einmal mit den Grundzügen der Steuerung vertraut machen, die gar nicht so einfach zu erlernen sind. Nur gut, dass die Entwickler ein Tutorial ins Spiel integriert haben, das in der uns vorliegenden Version allerdings noch einen ziemlich unfertigen Eindruck hinterlassen hat. Alternativ habt ihr auch die Möglichkeit, ein Video anzuschauen, das euch Schritt für Schritt ins Spiel einführt.

Sixstep, Windmile, Babyfreeze...

Nachdem ihr jetzt zumindest einmal die Grundlagen kennt, wird es Zeit, ein wenig zu üben. Das tut ihr am besten im Practice-Modus, wo ihr euch ohne Gegner so lange austoben könnt, wie ihr wollt. Dabei werdet ihr schnell einmal merken, dass das Ausführen der vielen verschiedenen Moves wesentlich leichter aussieht, als es in Wahrheit ist. Schwierig ist vor allem, die richtigen Tasten zum richtigen Zeitpunkt zu drücken. Neben Timing benötigt man jedoch auch noch ein ganz schön gutes Gedächtnis. Denn nur wer weiss, mit welcher Tastenkombination welcher der vielen verschiedenen Moves, die vom Sixstep über den Windmile bis hin zum Babyfreeze reichen, ausgeführt wird, kann schlussendlich Erfolg haben.

Mehr Spass zu zweit

Habt ihr genug trainiert, seid ihr langsam, aber sicher bereit für euren ersten One-on-one-Battle. Drei verschiedene Schwierigkeitsgrade stehen euch hier zur Verfügung, von denen bereits der leichteste wahrlich kein Zuckerschlecken ist. Eure Widersacher schenken euch also rein gar nichts, was erfahrene Tänzer durchaus freuen, bei Anfängern hingegen vor allem zu Beginn für Frustmomente sorgen dürfte. Wem die KI-Gegner zu stark sind, der kann sich glücklicherweise auch mit einem anderen menschlichen Mitstreiter messen, was sowieso wesentlich mehr Spass macht. Ein zweites Pad ist dazu jedoch zwingend nötig. Denn ob es schlussendlich auch einen Online-Modus geben wird, bleibt abzuwarten. Gespannt sein darf man auch, wie sich die Two-on-two-Battles spielen werden, die in der uns vorliegenden Version leider noch nicht vorhanden waren.

Karriere

Neben einfachen Battles habt ihr bei B-Boy auch die Möglichkeit, eine ganze Karriere in Angriff zu nehmen. Hier müsst ihr euch erst einmal einen eigenen Tänzer erstellen, dessen Geschlecht und Aussehen ihr selbst bestimmen dürft. Neben Grösse, Statur und Gesichtszügen lässt sich hier wahrlich so gut wie alles einstellen. Habt ihr die Charaktererstellung hinter euch gebracht, gelangt ihr in euer Büro, wo ihr euch umziehen, trainieren und eure Trophäen anschauen könnt. Ausserdem liegt auf eurem Schreibtisch ein Buch, in dem all eure Moves beschrieben sind, was äusserst nützlich ist. Neben dem Buch steht auch noch ein Computer auf eurem Schreibtisch, auf dem einerseits die neusten Nachrichten gelesen und anderseits auch euer derzeitiger Punktestand sowie kommende Events abgefragt werden können. In diesen könnt ihr jeweils nicht nur Auszeichnungen gewinnen, sondern auch diverse Extras, wie beispielsweise neue Kleidungsstücke, freischalten, was für zusätzliche Langzeitmotivation sorgen soll.

Stimmungsvoll

Grafisch sieht B-Boy schon jetzt richtig gut aus. Vor allem die Animationen sind erstklassig und sehen äusserst realistisch aus. Auch die Tanzarenen können sich durchaus sehen lassen und reichen vom einfachen Hinterhof bis hin zur grossen Showbühne. Für Abwechslung ist also gesorgt. Einen etwas unfertigen Eindruck hinterlassen allerdings die Charaktermodelle, die derzeit noch ziemlich grob aussehen. Bis zum Release dauert es jedoch auch noch ein Weilchen. Den Entwicklern bleibt also genügend Zeit, diese Unschönheit auszubessern.
Über den Sound lässt sich derzeit noch nicht allzu viel sagen. Was bisher ins Spiel integriert wurde, klingt auf alle Fälle äusserst vielversprechend. Dabei ist die gewählte Hip-Hop-Musik nicht nur stimmungsvoll, sondern passt auch perfekt zum Stil des Spiels und sorgt stets für die richtige Atmosphäre. Man darf gespannt sein, welche Songs bis zum September sonst noch ihren Weg ins Spiel finden.

B-Boy
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Tim Richter


B-Boy


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Tim Richter am 18 Jul 2006 @ 10:32
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