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Black: First Look

Playstation 2 
Hersteller: Criterion Games
Publisher: Electronic Arts
Genre: Action: 3D-Shooter
Obwohl der Release der Xbox 360 kurz bevor steht, gibt es immer noch Entwicklerteams, die die "alte" Xbox auch im nächsten Jahr noch mit hochkarätigen Spielen versorgen. So beispielsweise auch die Jungs von Criterion, die mit ihrem neusten Werk Black noch ein echt heisses Eisen im Feuer haben. Dieses soll im Februar 2006 jedoch nicht nur für Microsofts Konsole, sondern auch für Sonys Playstation 2 auf den Markt kommen. Obwohl es bis zum Release noch ein ganzes Weilchen dauert, konnten wir uns den Ego-Shooter auf der Games Convention schon mal etwas genauer anschauen. Da darf ein First Look natürlich nicht fehlen.



Wer sich auf einen geschichtlichen Hintergrund oder eine tiefgründige Story gefreut hat, den müssen wir leider enttäuschen. "Back to Basics!", lautet das Motto bei Black, was so viel heisst wie ballern, ballern und noch mal ballern. Wen man den Finger vom Abzug nimmt, dann höchstens, um eine Granate zu werfen oder seine Waffe nachzuladen. Nichtsdestotrotz ist an gewissen Stellen auch immer wieder etwas Kopfarbeit gefragt. So beispielsweise zu Beginn des zweiten der insgesamt 25 Levels, wo man an ein paar Widersachern, die sich einem mit kugelsicheren Schilden getarnt entgegenstellen, vorbeikommen soll. Nur gut, dass sich über denen zufälligerweise ein paar schwere Kisten befinden, auf die wir kurzerhand ein paar Schüsse abgeben, um sie direkt auf unsere Feinde herunterkrachen zu lassen. Damit wären wir auch schon beim wohl wichtigsten Feature des Spiels: Der völlig zerstörbaren Umgebung. Besonders ist hier nicht nur, dass ihr wahrhaftig alles demolieren dürft, sondern auch, dass herumfliegende Trümmerteile, Scherben und anderen Objekte sich physikalisch völlig korrekt verhalten sollen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Steuerung, mit der gerade Konsolen-Shooter bekanntlich immer wieder so ihre Probleme haben. Ganz anders Black. Nach dem Vorbild von Halo 2 verspricht Criterion auch bei ihrem Ego-Shooter eine äusserst komfortable Steuerung einzubauen, die auch ohne Maus und Tastatur frustfreies Spielen ermöglichen soll. Da wir den Titel leider nicht selbst anspielen durften, können wir dazu noch keine genauen Aussagen machen. Was sich allerdings jetzt schon mit Sicherheit sagen lässt, ist, dass Black die Herzen aller Waffenfans höher schlagen lassen wird. Angefangen beim Maschinengewehr, über die Schrotflinte, bis hin zur Uzi, soll es jede Menge anderer Wummen geben, die nicht nur äusserst realistisch aussehen, sondern sich auch entsprechend verhalten sollen.

Schade war eigentlich nur, dass es von einem Multiplayer-Modus nichts zu sehen gab. Das nicht etwa, weil wir zu spät zur Präsentation gekommen wären oder die Zeit zu knapp gewesen wäre, sondern weil es wohl auch in der finalen Version gar keinen geben wird. Genügend Langzeitmotivation soll es allerdings trotzdem geben, da es sich lohnt, den Singleplayer-Modus auch mehrmals durchzuspielen. Nicht etwa wegen der Story, sondern vor allem aufgrund der Statistiken, die es in jedem Level zu verbessern gilt. Nicht umsonst wird jeder getötete Gegner gezählt und besonders spektakuläre Kills mit entsprechenden Überschriften belohnt. Ein Beispiel dafür ist der "Double Kill", den es für zwei gleichzeitig erledigte Feinde gibt. Das ist zwar nicht sehr innovativ, sorgt aber dennoch für jede Menge Motivation.

Über die Grafik lässt sich derzeit noch nicht viel sagen, da diese sich noch in einen frühen Stadium befindet. Was wir gesehen haben, sah allerdings schon ganz ordentlich aus. Vor allem die Effekte sehen jetzt schon im wahrsten Sinne des Wortes bombastisch aus. Bleibt zu hoffen, dass es die Entwickler nicht verpassen, eine entsprechende Soundkulisse einzubauen, die zu den wilden Schiessereien und dem hektischen Geschehen passt.

Black
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Tim Richter


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Tim Richter am 19 Aug 2005 @ 12:47
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