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Cold Fear: Preview

Playstation 2 
Hersteller: Ubisoft
Publisher: Ubisoft
Genre: Action: Adventure
Einen Fuss in den Türspalt von den Genre-Königen Resident Evil und Silent Hill zu kriegen scheint nicht immer sehr einfach. Einerseits muss man versuchen die bekannte Franchise nicht zu kopieren, andererseits ist es sehr schwer auf gewisse bekannte Elemente zu verzichten. Den Weg zwischen Kopie und Innovation zu finden, ist eine schwierige Gratwanderung und dürfte nicht jedem ohne weiteres gelingen.



Ein verlassenes Schiff?

Es ist ein stürmischer Tag. Die Wellen schlagen meterhoch gegen die Felsen. Regen peitscht über die Wasseroberfläche und ein Gewitter grollt am Himmel. Die US-Küstenwache empfängt zu diesem Zeitpunkt einen Notruf aus dem Pazifischen Ozean. Ein russisches Walfänger-Schiff scheint in schwere Seenot geraten zu sein und benötigt Hilfe. Als Tom Hansen begebt ihr euch auf das verlassen wirkende Schiff. Ein schwarzer Schatten huscht am Heck des Schiffes entlang und verschwindet hinter brennenden Fässern im Dunkel. Auf dem bedrohlich schwankenden Schiff versucht ihr euch vorsichtig zu bewegen und werdet beinahe von einer Welle über Bord geschwemmt.

Während euch der Regen ins Gesicht peitscht, tastet ihr euch am ersten Kabinengang entlang. Viele Türen sind abgeschlossen, doch probiert ihr weiter irgendwie in das Innere des Schiffes zu gelangen. Endlich gibt eine Klinke eurem Druck nach und ihr tretet mit der gezückte Pistole ins Innere. Nachdem ihr euch an das schummrige Licht gewöhnt habt, schweift euer Blick über die blutverschmierte Wand. Eure Augen schweifen nicht weiter, sondern bleiben angewidert auf einem scheinbar leblosen Körper hängen. Ihr nähert euch der Leiche und durchsucht die Taschen. Der Boden ist klebrig und ein widerlicher Gestank lässt euch gleich darauf aus dem Raum stürzen.

Plötzlich hört ihr Schüsse hinter euch. Instinktiv geht ihr in die Hocke und sucht vorsichtig die nahe Umgebung mit eurem Laser-Pointer auf der Pistole ab. Bis auf die peitschende See scheint alles wieder ruhig zu sein. Ihr geht langsam die Stufen zum Oberdeck hoch. Ihr fühlt euch bereits völlig verlassen, als der erste Funkspruch auf euren Ohrhörer geleitet wird. Ihr scheint also nicht ganz auf euch allein gestellt zu sein. Doch wohin ist eure Crew verschwunden? Wieder hört ihr Schüsse und wagt einen ersten Blick über das Geländer. Im Dunkel seht ihr zwei menschliche Umrisse. Der eine trottet schleppend auf den einen zu, während sich der andere etwas verzweifelt mit Schüssen aus seiner Pistole zu wehren versucht. Ihr kommt dem Angegriffenen zu Hilfe, indem ihr einen gezielten Headshot platziert. Ihr richtet euch auf um Kontakt aufzunehmen, doch der Gerettete antwortet mit Schüssen. Sofort geht ihr in Deckung und greift nach der nächsten Klinke. Taumelnd findet ihr euch vor Kajütenbetten wieder.

Ein erneutes Bild des Grauens breitet sich vor euch aus. Zerstümmelte Körper sitzen halb aufrecht auf den Betten. Die Laken sind verschmiert und unordentlich durcheinander geworfen. Mit zittrigen Händen bewegt ihr euch in die Richtung eines Lichtscheins. Hinter euch rumpelt es, ihr dreht euch um und der Lichtkegel eurer Taschenlampe scheint direkt in ein verwestes zerfallenes Gesicht. Ohne weiter zu überlegen beginnt ihr auf das Wesen zu schiessen. Zwei Schüsse in die Brust bringen nicht die erwünschte Wirkung. Mit erhobenem Arm und Machete in der Hand, hat das Wesen sein Tempo erhöht und wird durch einen weiteren Schuss niedergestreckt. Rückwärts torkelnd mit rasendem Herzen müsst ihr mit Schrecken feststellen, dass sich das Wesen nach kurzem Zucken wieder vom Boden erhebt. Ein gezielter Kopfschuss lässt Blut spritzen und bringt den Angreifer endgültig zu Fall.

Cold Fear
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Admin am 11 Mrz 2005 @ 11:36
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