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Darkwind und Gametrak: Preview

Playstation 2 
Hersteller: Atari
Publisher: Atari
Genre: Action: Adventure
Viele Spieler fordern mehr Interaktion mit Videospielen. Dazu braucht es innovative Spielideen, aber auch spezielle Eingabegeräte können das Spielerlebnis erweitern und verbessern. Vergangene Woche hatten wir die Möglichkeit ein solches Konzept selbst zu testen, und wir sind sehr gespannt auf das Endresultat. Die Rede ist von

Darkwind

von Atomic Planet Entertainment, einem Spiel, welches mit einem speziellen Controller, dem

Gametrak

, ausgeliefert wird.



Idee/Spielprinzip

Darkwind ist ein Ego-Prügelspiel, in welchem man aus der Ich-Perspektive gegen den Computer oder einen menschlichen Gegner kämpft. Das Spezielle an Darkwind ist aber nicht etwa das Spiel selbst, sondern eben der Gametrak. Dieser Controller, der von der Firma In2Games hergestellt wird, ist klein und ziemlich schwer und wird vor dem Bildschirm auf den Boden gelegt, wo er auch ohne die Hilfe von Saugnäpfen oder dergleichen liegen bleibt. Zwei sehr resistente Nylonfäden sind im Innern auf zwei Spulen mit einem Rückzugmechanismus aufgewickelt und werden durch zwei Öffnungen an der Oberseite des Gametrak nach aussen geführt. An den Enden der Nylonfäden befinden sich zwei Schnappverschlüsse, an welchen entweder spezielle Handschuhe oder ein ebenfalls mitgelieferter Stock befestigt werden kann. Dazu wird noch eine kleine Fussmatte an den Controller angeschlossen, mit welcher man Eingaben bestätigen oder im Spiel bestimmte Aktionen ausführen darf.

Was sich hier ziemlich kompliziert anhört, ist in der Praxis sehr leicht anzuwenden. Sind erst einmal die Handschuhe am Controller angeschlossen, muss nur noch die Konsole gestartet werden. Die Menus werden, wie alles im Spiel, mit den Händen und der Fussmatte gesteuert. Die Kalibrierung des Controllers auf den jeweiligen Spieler wird in Bild und Text erklärt und dauert höchstens eine Minute. Danach stehen verschiedene Modi zur Verfügung. Der wichtigste Modus ist der Storymodus, da hier die Grundlagen des Kampfes in Darkwind vermittelt werden. Hier lernt man nicht nur Schläge auszuteilen, sondern auch Angriffe des Gegners zu blocken und die verschiedenen Special-Moves auszuführen. Es ist erstaunlich, wie die Sensoren des Gametrak jede kleinste Bewegung in allen drei Dimensionen registrieren und an das Spiel übermitteln. Man hat das Gefühl, als wären die Arme und Hände am Bildschirm wirklich die eigenen. Könnte man die Schläge des Gegners spüren, dann wäre die Illusion fast perfekt.

So macht schon das Spielen gegen die computergesteuerten Gegner ziemlich Spass, aber richtig witzig wird es erst, wenn man gegen einen menschlichen Herausforderer antritt. Euer kleiner Bruder nervt einmal mehr und ihr wollt ihm eine Lektion erteilen? Lasst die Fäuste sprechen und prügelt euch mit ihm im virtuellen Raum. Das erspart euch beiden blaue Flecken und ihr tut nebenbei auch etwas für eure Kondition. Ihr braucht dazu lediglich einen zweiten Gametrak und schon kann die Rauferei im Split-Screen-Modus losgehen. Unsere kleine Testsession hat gezeigt, dass es dabei weniger um die richtige Technik geht, sondern eher darum, wild drauflos zu schlagen. Leute mit Erfahrung im Bereich des Kampfsports sind dennoch leicht im Vorteil, da der Gametrak die Geschwindigkeit der Schläge misst und diese in Schlagkraft umwandelt. Die Kämpfe dauern zwar selten länger als einige Minuten, sind aber dennoch sehr schweisstreibend und deshalb ist eine gute Kondition Voraussetzung für längere Runden mit Freunden.

Darkwind und Gametrak
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Darkwind-und-Gametrak


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Admin am 11 Mrz 2005 @ 11:52
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