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Deus Ex - Human Revolution: Preview

Playstation 3 
Hersteller: Eidos Montreal
Publisher: Square Enix
Genre: Action: Rollenspiel
Vor über zehn Jahren sorgte ein Spiel aus der Schmiede Ion Storm für viel Aufmerksamkeit - anfangs nur auf dem PC, zwei Jahre später auch auf der PS2. Deus Ex stach damals mit dem Konzept der Handlungsfreiheit aus der grossen Masse hervor. Ein Terrain, das lange Entwicklungszeiten und strategisches Denken fordert, soll der Spieler doch möglichst nicht merken, dass seine Entscheidungen bereits im Voraus durchdacht wurden und Teil eines grossen Ganzen sind. Auch mit der Genrepositionierung hat man sich eine schwierige Aufgabe gestellt. Ego-Shooter, Rollenspiel und Adventure. Welches Zielpublikum wollte man damit erreichen? Doch genau diese Mischung, die von allem etwas bot, vom Spieler aber nicht explizit verlangte, sich allzu sehr auf ein bestimmtes Element zu spezialisieren, war mit entscheidend für den Erfolg. Aber es waren die dichte Atmosphäre und die spannende Geschichte, die das Spiel wirklich aus der Masse herausragen liessen. 2004 legten die Entwickler nach, doch Invisible War wurde mit gemischten Gefühlen aufgenommen. Und nun also der dritte Streich, wieder gibt es riesige Erwartungen, obwohl Warren Spector seine Finger nicht mehr im Spiel hat. Welchen Eindruck hinterlässt die Vorschauversion?

Human Revolution - Das Prequel

2027 - Adam Jenson ist Sicherheitschef bei der Biotechnologiefirma Sarif Industries. In den Labors und Büros herrscht emsiges Treiben. Die Leiterin der Forschungsabteilung, Megan - Jensons Freundin und Nichte von Sarif -, steht kurz vor einer revolutionären Entdeckung. Die Erwartungshaltung der Firma und der emotionale Druck sind enorm. Für Erklärungen, verbale Unterstützung und ruhige Momente ist keine Zeit. Alle sind viel zu beschäftigt. Dann wird Alarm ausgelöst. Man hört Explosionen. Der Weg ins Labor dient als erstes Tutorial für den Spieler, der einer Spur der Zerstörung folgt. Auf der Suche nach Megan wird bald klar, dass hier ein gezielter Anschlag vonstatten geht und die Eindringlinge auf Gegenwehr vorbereitet sind. Jenson ist als Einzelkämpfer unterwegs. Er hat keine Chance und kann weder sich noch Megan retten ...

Auf den Prolog folgt eine Zwischensequenz mit Credits und Titel. Jenson wird auf dem Operationstisch gerettet und mit sogenannten Augmentationen, Hightech-Implantaten, aufgerüstet. Mensch oder Maschine stellt sich bald als Frage und spätestens hier ist das Hauptthema zahlreicher Science-Fiction-Geschichten und auch von Deus Ex gesetzt. Der Spieler wird mitten hineingeworfen in eine Welt, die sich im Umbruch befindet. Firmen wie Sarif Industries forcieren die Revolution der biomechanischen Veränderung, während sich in der Bevölkerung Widerstand regt, der wiederum in Demonstrationen mündet und eine Gegenorganisation auf den Plan ruft. Jenson seinerseits hatte keine Wahl, im doppeldeutigen Sinne. Wollte er weiterleben, gab es keinen anderen Weg, als sich der Modifizierung seines Körpers auszusetzen. Aber umgekehrt hatte man ihn auch gar nicht gefragt. Sechs Monate nach der Operation steht Jenson wieder im Einsatz. Sein Ziel: Herausfinden, wer hinter den Anschlägen steckte.

Triff eine Entscheidung

Human Revolution bleibt dem Original in Sachen Gameplay treu und präsentiert sich als Mix aus Rollenspiel, Adventure und Shooter. Das bedeutet, dass der Spieler sich in einer frei begehbaren Welt zurechtfinden muss und sich selbst um die Erfüllung der Aufgaben kümmert, ohne forciert durch einzelne Levels geschleust zu werden. Im Büro angekommen, steht bereits ein erster Auftrag an und Zeit zum Erkunden bleibt kaum. Terroristen haben sich mit Geiseln in einem Gebäude verschanzt. Jenson soll das wertvolle Typhoon-System sicherstellen, bevor das SWAT-Team den Laden stürmt. Mit einem Helikopter wird man zum Einsatzort gebracht und ausgerüstet. Maschinenpistole oder Betäubungsgewehr? Was bei anderen Spielen ganz selbstverständlich ist, wird hier als moralische Frage gestellt: Darf man Menschen -beziehungsweise Polygonformen, die digitale Abbilder der menschlichen Spezies sind, um es Gewaltspiel-konform auszudrücken - töten?

Der Spieler entscheidet selbst, wie er die Mission angehen möchte. Wer sich schwer bewaffnet ins Getümmel stürzt, wird aber ohnehin irgendwann an seine Grenzen stossen. Erste Treffer steckt Jensen zwar locker weg, doch bei viel Lärm wird man auch mal vom Gegner umzingelt, und schon sinkt die Lebensenergie rapide. Wer sich in einen sicheren Schlupfwinkel retten kann, der darf warten, bis sich das Schutzschild regeneriert hat. Es empfiehlt sich also in jeder Situation, sich zuerst umzusehen und die Lage und den Ort, so weit möglich, genau zu erkunden. Soll man den Gegner direkt erstechen oder nur bewusstlos schlagen? Erschiessen oder mit dem Elektroschocker lähmen? Lärm ist oftmals schlecht, so viel steht fest, allerdings kann dieser auch sehr gut zur Ablenkung dienen. Bewusstlose Gegner stehen irgendwann wieder auf, und leblose oder leblos wirkende Körper, die man nicht versteckt, lösen Alarm aus.

Deus Ex - Human Revolution
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Severin Auer




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Severin Auer am 20 Jul 2011 @ 13:30
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