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Need for Speed - Carbon: First Look

Playstation 3 
Hersteller: Electronic Arts
Publisher: Electronic Arts
Genre: Simulation und Sport: Fun Racer
Bald ist es wieder so weit. Knapp ein Jahr nach dem Release von Most Wanted wird Electronic Arts im November wieder einmal einen neuen Ableger der erfolgreichen Need for Speed-Serie mit dem Namen Carbon auf den Markt bringen. Mit diversen neuen Features und einer verbesserten Optik soll Carbon Rennspiel-Fans erneut vor den Bildschirm locken. Wir haben uns den Titel auf der diesjährigen Games Convention etwas genauer angesehen und bei einem Gespräch mit den Entwicklern so einiges über die geplanten Neuerungen erfahren.


Etwas vom Wichtigsten bei Rennspielen ist zweifellos die Auswahl an Fahrzeugen. Mit rund fünfzig unterschiedlichen Modellen, die sich in drei verschiedene Klassen unterteilen, ist diese bei Carbon ziemlich ordentlich ausgefallen. Hinzu kommen die schier unbegrenzten Tuningmöglichkeiten, welche es euch erlauben, euren Traumwagen zusammenzubasteln. Denn so gut wie alle Teile eurer Karosse, von den Felgen bis hin zur Motorhaube, lassen sich nicht nur farblich, sondern auch von der Form her euren Wünschen entsprechend anpassen. Dabei geht das Ganze so einfach von der Hand, dass selbst Anfänger damit keine Probleme haben dürften. Grund dafür sind in erster Linie die praktischen Schieberegler, mit denen ihr die Form der einzelnen Teile stufenlos einstellen könnt. So simpel war Tunen wahrlich noch nie.

Respect is everything!

Wie schon bei Most Wanted, gibt es auch bei Carbon eine grosse Stadt, in der ihr versuchen müsst, euren Einfluss nach und nach auszubauen. Das ist gar nicht so einfach, da ihr euch bei den verschiedenen Gangs in der Stadt erst einmal genügend Respekt verschaffen und euch zudem auch immer wieder mit den Bullen herumschlagen müsst, die sich wesentlich geschickter verhalten, als dies noch bei den Vorgängern der Fall war. Seid ihr in einem bestimmten Stadtteil beispielsweise besonders viel unterwegs, ist dort das Polizeiaufkommen entsprechend höher, was durchaus realistisch ist. Ihr solltet euch also jeweils genau überlegen, wo und wann ihr euer nächstes Rennen bestreitet.

Canyon-Rennen

In Sachen Rennen erwarten euch bei Carbon ein paar äusserst interessante Neuerungen, denn neben den altbekannten Strassenrennen wird es auch wieder so genannte Drift-Wettbewerbe geben, in denen ihr beweisen müsst, wie gut ihr durch enge Kurven schlittern könnt. Des Weiteren dürft ihr euch auf spektakuläre Canyon-Rennen freuen, in denen ihr euch mit einem anderen Fahrer auf einer schmalen Bergstrasse eine wilde Verfolgungsjagd liefert. Ziel ist es, so nah wie möglich an euren Widersacher heranzukommen oder ihn bestenfalls sogar zu überholen, wobei ihr jedoch höllisch aufpassen solltet. Denn kommt ihr von der Strasse ab und fallt den steilen Abhang hinunter, ist das Rennen für euch gelaufen. Im zweiten Durchlauf wird der Spiess dann umgedreht. Ihr müsst also versuchen, eurem Verfolger zu entkommen, was mindestens genauso schwierig ist. Insbesondere weil die Rennen bei Carbon ausschliesslich in der Nacht gefahren werden. Das Tageslicht werdet ihr also nie zu Gesicht bekommen.

On- und offline

Wie schon bei den Vorgängern, wird es auch bei Carbon einen Multiplayer-Modus geben, in dem ihr euch sowohl on- als auch offline mit anderen menschlichen Fahrern messen könnt. Wie genau das Ganze schlussendlich ausschaut, kann man derzeit leider noch nicht sagen. Die spektakulären Canyon-Rennen lassen jedenfalls auf heisse Multiplayer-Duelle hoffen.

Verbesserungswürdig

Spielerisch wird einem beim neuesten Teil der Need for Speed-Serie auf alle Fälle so einiges geboten. Grafisch vermochte der Titel hingegen noch nicht hundertprozentig zu überzeugen. Ein Unterschied zu Most Wanted war leider kaum ersichtlich, obwohl es sich bei der uns gezeigten Version um die PS 3-Fassung des Spiels handelte. Bis zum Release versprechen die Entwickler jedoch nicht nur eine höhere Auflösung, sondern auch verbesserte Effekte und schärfere Texturen. Die Verkaufsversion dürfte schlussendlich also wesentlich besser aussehen. Dafür vermochte die Soundkulisse jetzt schon voll und ganz zu überzeugen. Vor allem die krachenden Motorengeräusche, aber auch die stimmungsvollen Hintergrundmusiken sorgen wie gewohnt für Rennatmosphäre pur. Nichts auszusetzen gibt es auch an der Steuerung der Fahrzeuge, die perfekt auf das PS 3-Pad zugeschnitten wurde. Vor allem die neuen analogen Schultertasten erleichtern einem das Leben als Fahrer doch gewaltig.

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Tim Richter



Tags:
NFS

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Tim Richter am 01 Sep 2006 @ 18:33
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