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Soul Calibur 3: Preview

Playstation 2 
Hersteller: Bandai Namco
Publisher: Bandai Namco
Genre: Action - Beat 'em up
Neben Tekken, Mortal Kombat und Virtua Fighter steht Soul Calibur auf der Liste der meistgeliebten Beat´em Ups sehr weit oben. Soul Calibur muss nicht um Aufmerksamkeit betteln, denn die Game-Reihe hat sich seit dem Release des mit Gaststars auftrumpfenden zweiten Teils bereits zu so etwas wie einem Genre-Referenztitel gemausert.

Alles wie gehabt?

Um es gleich vorweg zu nehmen, Soul Calibur bleibt im Kern immer noch das heiss geliebte Beat´em Up, das wir aus vergangenen Tagen kennen. Das Kampfsystem ermöglicht mit vier Action-Buttons, die mit den Richtungstasten kombiniert werden, zahlreiche Angriffs- und Abwehrmöglichkeiten. Horizontale und vertikale Schläge, Tritte und Verteidigungsbewegungen sind die Grundelemente eines jeden Kämpfers und einer jeden Kämpferin. Mit dem Umstand, dass die Charaktere jeweils eigene Waffen besitzen, die sowohl traditionelle als auch durchgedrehte Formen annehmen, gestalten sich die Kämpfe äusserst abwechslungsreich. Die Waffen sind nicht nur Gegenstand und Mitbringsel der Kämpfer, sondern definieren bereits deren Kampfstil, was das Spiel auch in taktischer Hinsicht interessant macht. Spielerisch orientiert man sich noch immer eher an offensiven Taktiken denn bei der Verteidigung, obwohl man hier die Kontermöglichkeiten erweitert hat. Harte Combos bringen den Gegner stark in Bedrängnis, sobald man diesen an eine Wand drängen konnte. Nicht immer und nicht überall ist der Ring begrenzt und somit ist es im dritten Teil eher eine taktische Komponente, wenn man versucht seinen Gegner aus dem Ring zu drängen, als eine fiese Attacke.

Insgesamt kann der Spieler aus dreissig verschiedenen Charakteren seine Lieblingskämpfer aussuchen, von denen er allerdings diverse erst freispielen muss. Neben bekannten Gesichtern gibt es auch drei neue Charaktere, die sich passend in die Chronik der Kämpfer einordnen lassen. Erfreulicherweise hat man eigentlich allen Charakteren einige neue Moves spendiert, so dass sich auch Vielzocker des Vorgängers etwas neu orientieren müssen. Viele Charaktere besitzen zwar kampftechnisch gesehen nun eher eine eigenständige Persönlichkeit im Vergleich zum Vorgänger, doch wird diese eigene Identität durch ähnliche Animationen unter den Charakteren wieder zunichte gemacht. Etwas unerfreulich sind die Kampf-Animationen nicht im Bereich der Ausführung, Charaktermodelle und Bewegungen sind gewohnt hervorragend anzusehen, doch sind viele ganz einfach dieselben, die der Spieler bereits seit Jahren zu Gesicht bekommen hat.

Soul Calibur 3
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Severin Auer


Soul-Calibur-3


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Severin Auer am 17 Nov 2005 @ 15:37
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