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Starhawk: First Look

Playstation 3 
Hersteller: LightBox Interactive, inc.
Publisher: SCE Santa Monica Studio
Genre: Action: 3D-Shooter
So weit das Auge reicht nur tote Erde, zerklüftete Felsen und verlassene Wracks. Wenn alle Ressourcen geplündert und die Natur gnadenlos geschröpft wurde, bleibt vom blauen Planeten nicht mehr viel übrig. Die Welt, wie wir sie kennen, existiert nicht mehr. Eine neue, weit wichtigere Energiequelle ist nun Objekt jedweder Begierde: Riftenergie. Im Third-Person-Shooter Starhawk für die PlayStation 3 entbrennt ein bitterer Kampf um die pulsierende Flüssigkeit - und um die letzte Hoffnung der Menschheit.

Goldrausch der Zukunft

Dylan Jobe, seines Zeichens Präsident von Lightbox Interactive, präsentierte uns die ersten Szenen zum Warhawk-Nachfolger. Obwohl als Mehrspieler-Shooter entwickelt, bietet Starhawk auch eine Einzelspielerkampagne. In den Mittelpunkt der Story tritt dann Emmett Graves, der auf seinen Heimatplaneten zurückkehrt und in die Schlacht gegen die sogenannten Outlaws zieht. Jene Typen, die der Macht nicht widerstehen konnten und ob einer Überdosis Riftenergie zu übermenschlichen Wesen mutierten. Blöd nur, dass auch Emmetts Bruder unter den fiesen Goldschürfern weilt.



Wenngleich das alles sehr vielversprechend klingt, glauben wir nicht an eine mitreissende Handlung. Die Stärke des Spiels ist eindeutig der Mehrspielermodus, in dem sich bis zu 32 Outlaws auf unterschiedlichen Karten im Weltall keilen. Dort dürfen wir dank der titelgebenden Starhawks - einer Mischung aus Flug- und Kampfroboter - oder mittels Jetpack sogar zwischen herumschwirrenden Asteroiden umherdüsen, was den Kampf zusätzlich auf den Kartenrand verlagert.

Herzstück des Spiels ist das Build & Battle-System. Ähnlich wie in Mercenary bestellen wir auf Knopfdruck Waffen und Kampfgeräte, die flugs aus dem Orbit auf die Erde donnern. Wer im Weg steht, wird zermalmt, zum Beispiel von einem herabkrachenden Abwehrturm. Das ist durchaus gewollt: Mit etwas Glück und einem Spürsinn für feindliche Spawn-Punkte lassen wir Kombos vom Stapel, etwa wenn wir ein gegnerisches Kampfschiff vom Himmel blasen, das beim Absturz noch einen Mitspieler von der Karte fegt. Spannung und Schadenfreude stehen bei Starhawk an der Tagesordnung.

Allerdings sind wir nicht übermächtig - und der Lieferservice ist nicht kostenlos. Um Vehikel und andere Extras vom Himmel regnen zu lassen, bedarf es Energie, die wir aus speziellen Terminals schöpfen und als Kill-Belohnung erhalten. Also ballern wir uns erstmal mit herkömmlichen Waffen über die Karte, um Punkte zu sammeln, die wir später investieren. Die Entwickler nennen das den Ökokreis, und er scheint zu funktionieren.

Klar, bei den hin und her wogenden Schlachten verändert sich auch das Kampffeld, denn Türme, Bunker und Brücken errichten ja die Spieler. Das verspricht taktische und vor allem dynamische Gefechte, zumal jede Partie anders verlaufen dürfte. Zudem sind wir gespannt, welche Modi es neben dem bereits angekündigten (Team-)Deathmatch sowie Capture the Flag geben wird. Wäre doch gelacht, würde den Entwicklern angesichts dieses unkonventionellen Spielprinzips nichts Gescheites einfallen. Wünschenswert wäre es, immerhin wirkt die Grafik gnadenlos veraltet. Momentan beherrschen erdige Farbtöne das Bild, der Schauplatz verkommt zur grauen Suppe. Hier muss bis zum Erscheinungstermin 2012 noch nachgebessert werden.

Starhawk
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Mirco Kaempfer




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Mirco Kaempfer am 24 Aug 2011 @ 10:20
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