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Thrillville: Preview

Playstation 2 
Hersteller: LucasArts
Publisher: Atari
Genre: Strategie: Aufbauspiel
Ihr habt es satt einen Vergnügungspark aufzubauen, nur um danach zu sehen, wie sich andere Leute darin amüsieren? Dann ist Frontiers neuestes Werk Thrillville genau das Richtige für euch. Denn hier dürft ihr euch in eurem eigens erstellten Park endlich auch selbst amüsieren. Erscheinen wird das Spiel bereits Anfang November, wir durften allerdings jetzt schon einmal einen Blick drauf werfen.

Eine gewisse Ähnlichkeit zwischen Thrillville und RollerCoaster Tycoon 3 ist durchaus vorhanden. Kein Wunder, schliesslich stammen die beiden Spiele auch vom gleichen Entwickler. Im Gegensatz zu RollerCoaster Tycoon 3 wird Thrillville allerdings nicht aus der Iso-, sondern aus der Third-Person-Perspektive gesteuert. Ihr übernehmt zwar wie gewohnt die Rolle des Parkbesitzers, bewegt euch mit diesem allerdings durch euren eigenen Park. Wie ihr überhaupt Parkbesitzer geworden seid, fragt ihr euch jetzt bestimmt. Das ist eine ziemlich lange Geschichte. Alles beginnt damit, dass euer Onkel Mortimer unglücklich verletzt wird und euch seine Vergnügungsparks hinterlässt, die ihr nun ganz alleine managen sollt, was gar keine so leichte Aufgabe ist. Ihr müsst auch noch ständig auf euren grössten Konkurrenten, die bösartige Globo-Joy Corporation, Acht geben.

Minispiele

Um an der Spitze zu bleiben, müsst ihr vor allem auf die Wünsche eurer Gäste eingehen. Nur dann sind diese auch bereit, in eurem Park weiterhin Geld auszugeben. Wenn ihr wollt, könnt ihr sogar eine echte Beziehung zu bestimmten Gästen aufbauen. Mit Besuchern zu quatschen ist jedoch bei weitem nicht das Einzige, was es in eurem Park zu tun gibt. Rund einhundertfünfzig verschiedene Missionen gilt es zu erledigen, deren Schwierigkeitsgrad im Laufe des Spiels stetig ansteigt. Die Aufträge sind allesamt ziemlich abwechslungsreich und reichen vom Bau einer bestimmten Attraktion bis hin zur Erledigung eines bestimmten Minispiels. Apropos Minispiele, von diesen gibt es bei Thrillville eine ganze Menge. So gut wie jede Attraktion beinhaltet irgendein Minispielchen. Diese sind grösstenteils sehr arcadelastig und unkompliziert. Der Fokus wurde hier also klar auf den Spielspass gelegt. Um den Spassfaktor und vor allem auch die Langzeitmotivation weiter zu erhöhen, haben die Entwickler auch noch einen Party-Modus ins Spiel integriert, in dem ihr die vielen Minispiele auch mit euren Freunden zocken könnt.

Achterbahnen

Es gibt Dinge, die dürfen in einem Vergnügungspark auf keinen Fall fehlen. Dazu zählen beispielsweise Achterbahnen, die ihr selbstverständlich auch bei Thrillville bauen dürft. Das geht erfreulicherweise sehr einfach von der Hand, so dass selbst Anfänger damit keine Probleme haben dürften. Alles was ihr tun müsst, ist, die einzelnen Stücke nacheinander an der von euch gewünschten Stelle zu platzieren. Alternativ könnt ihr die Bahn auch automatisch zu Ende bauen lassen oder einen vorgefertigten Plan benutzen, was jedoch bei weitem nicht so viel Spass macht. Umso mehr Spass macht es allerdings, die Bahnen nach ihrer Fertigstellung gleich selbst einmal auszuprobieren. Auf die Sicherheit müsst ihr beim Bau übrigens nicht achten, denn sterbende Gäste, Auffahrunfälle oder andere Komplikationen wird es bei Thrillville nicht geben. Schade nur, dass die Achterbahnen aufgrund des vergleichsweise kleinen Speichers der PS2 nicht übermässig gross sein dürfen, um die anderen Attraktionen sowie die vielen Parkbesucher ebenfalls noch darstellen zu können. Aus diesem Grund haben die Entwickler einen zusätzlichen Modus ins Spiel integriert, in welchem ihr eurer Fantasie freien Lauf lassen könnt. Hier könnt ihr ohne Einschränkungen eure Traumachterbahn bauen, die ihr anschliessend selbst testen und mit euren Freunden austauschen könnt.

Ihr seid der Boss!

In Vergnügungsparks soll man in erster Linie Spass haben. Da ihr Parkbesitzer seid, gibt es für euch jedoch auch ein paar Aufgaben, die ziemlich langweilig sind. So müsst ihr euch beispielsweise nicht nur um das Wohl eurer Angestellten, sondern auch um deren Ausbildung kümmern. Ansonsten ähnelt euer Park schnell einmal einer Müllhalde, was alles andere als angenehm ist. Schliesslich sollen sich die Gäste in eurem Park wohlfühlen.

Themengebiete

Fünf Parks könnt ihr bei Thrillville maximal besitzen. Das mag auf den ersten Blick etwas dürftig erscheinen, ist es in Wahrheit jedoch überhaupt nicht, da jeder Park aus unterschiedlichen Themengebieten besteht, von denen es insgesamt fünfzehn verschiedene gibt. Diese reichen von Science Fiction- über Horror- bis hin zu Western-Welten, die ihr mit Hilfe des passenden Dekorationsmaterials selbst gestalten dürft.


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Tim Richter


Thrillville


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Tim Richter am 23 Okt 2006 @ 16:31
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