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24 - The Game: Review

  Playstation 2 

Die Action-Serie 24 aus dem Hause Fox hat bereits nach der ersten Staffel die Herzen vieler Fans erobert, und dies zu Recht. Über einen Zeitraum von 24 Stunden (entspricht 24 Episoden) versuchen Jack Bauer und die CTU (Counter Terrorist Unit), in einem mitreissenden Wettkampf gegen die Zeit eine tödliche Bedrohung von der Stadt Los Angeles und deren Bewohner abzuwenden. Es erstaunt also nicht, dass 2K Games und Sony Europe auf die Idee kamen, eine Game-Adaption der populären Serie auf den Markt zu bringen. Die Erwartungen sind dementsprechend hoch: Viele Fragen wollen beantwortet werden. Wie erging es US-Präsident David Palmer nach dem Attentat? Seit wann arbeiten Chase und Kim bei der CTU? Wie haben sich die beiden kennengelernt? Ob diese Fragen beantwortet und die Erwartungen erfüllt werden, könnt ihr auf den folgenden Seiten lesen. In diesem Review wird Licht auf das Gameplay, die Story, die Grafik und den Sound geworfen.


06:00 - Der Beginn

Nach einem Einstiegsvideo, in dem die altbekannten Gesichter aus 24 auftauchen, befindet ihr euch an Deck eines Transportschiffes. In der Haut von Jack Bauer, unterstützt von einem Team kampferprobter Feldagenten, gilt es, das Schiff im Hafen von L.A. zu stürmen und einen Kanister voll tödlichem Gift zu finden und unschädlich zu machen. Die erste Mission dient auch gleichzeitig als Tutorial. Ihr werdet in die Kunst des Schiessens, Schleichens, Nahkampfes und Bombenentschärfens eingeführt. Das Tutorial zeigt gekonnt die wichtigsten Aspekte und Funktionen der Shooter-Sequenzen, welche den grössten Teil des Spiels ausmachen. Die Steuerung sollte nach dem ersten Level sitzen und Jack Bauer und Konsorten dürften mit der Durchführung ihrer Missionen keine weiteren Probleme mehr haben, obwohl dies auch ohne Tutorial möglich wäre.

Das Spiel gestaltet sich bis zum Schluss nicht wirklich anspruchsvoll, sondern bietet nur hin und wieder Missionen, in welchen ihr keinen einzigen Fehler machen dürft. Dies wiederum wirkt nervtötend, da teils mehrere Versuche erforderlich sind, um diese Missionen erfolgreich abzuschliessen. Im Verlauf des Spiels werdet ihr Gelegenheit haben, in die Rolle von Kim Bauer, Chase Edmunds, Tony Almeida und natürlich Jack Bauer zu schlüpfen.

Shooter, Autorennen und Minirätsel

24 - The Game setzt sich aus diversen Genres zusammen, von welchen jedoch keines selbst eingefleischte 24-Fans zu überzeugen vermag. Am häufigsten sind die Third-Person-Shooter-Sequenzen, in denen in der Haut von diversen CTU-Helden ein Weg durch feindliche Terroristen- oder Söldnergruppen geschossen werden muss. Leider gestaltet sich dies nicht sonderlich anspruchsvoll. Der Schleichmodus ist eigentlich überflüssig, ebenfalls wie in Deckung zu gehen. Es gibt einzelne Levels, in denen das Ziel im Stealth-Modus einiges leichter und schneller zu erreichen wäre, es funktioniert aber auch ohne.

So soll Kim eine Festplatte mit wichtigen Informationen beschaffen. Sie hat keine Waffenerfahrung und täte deswegen gut daran, den Terroristen aus dem Weg zu gehen. Wurde aber einmal einer umgelegt und ist Kim im Besitz einer geeigneten Waffe, stört die Unerfahrenheit nur wenig. Es ist kaum ein Unterschied zwischen waffenerprobten CTU-Agenten und der ungeübten Kim festzustellen. In Deckung zu gehen ist ebenso unnötig, da eure Gegner sowieso nur drauflos ballern, mit einer sehr kleinen Wahrscheinlichkeit, auf grössere Distanz einen Treffer zu landen.

Eine Zusatzfunktion ermöglicht automatisches Zielen und visiert ohne euer Zutun den nächsten Feind an. Durch Navigieren des Fadenkreuzes kann nun ein gezielter Kopfschuss getätigt oder aber auf die Beine geschossen werden, worauf euer Gegner erst mal in die Knie sinkt. In gewissen Missionen werdet ihr von einem oder mehreren CTU-Agenten unterstützt, welche selten viel zum Gelingen der Mission beitragen. Was kein Problem darstellt, denn die künstliche Intelligenz der fanatischen Gegner lässt massiv zu wünschen übrig. Oft stehen sie nur herum und warten darauf, von euren Kugeln durchlöchert zu werden oder rennen euch zu diesem Zweck sogar entgegen. Die Cleveren unter ihnen gehen teils in Deckung, erscheinen aber immer wieder am selben Ort. Somit genügt es, auf die bekannte Position des Kopfes zu zielen und zu warten, bis sich der Terrorist wieder blicken lässt, um ihn ausser Gefecht zu setzen. Etwas anderes als zu warten bleibt euch leider nicht übrig, denn eure Feinde lassen sich weder durch umfallende Stühle, kreuz und quer durch den Raum fliegende Kugeln noch Drohungen wie "Federal Agent!" beirren.

Besiegte Gegner können nach Waffen und Munition durchsucht werden. Man muss sich jedoch wenig Gedanken darüber machen, was für eine Waffe man gerade trägt, die beste im Inventar wird automatisch ausgewählt.


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Judith Maag

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Judith Maag am 05 Apr 2006 @ 16:57
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