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Agents of Mayhem: Review

  Playstation 4 

In Agents of Mayhem kämpfen wir mit einer tollkühnen Gruppe von Agenten gegen den Bösewicht Dr. Babylon und seine Schergen, die LEGION. Diese setzen alles daran, um mithilfe von zerstörerischen Waffen aus dunkler Materie die teuflischen Pläne des Oberbösewichts Morningstar umzusetzen, der nichts anderes als die Weltherrschaft im Sinne hat. Was es mit dem bunten Agentenspektakel auf sich hat, zeigen wir euch in unserem Test.

Helden mit individuellen Fähigkeiten

Das Spiel bietet uns die Möglichkeit, viele verschiedene Agenten zu steuern. Drei davon sind direkt ab Beginn spielbar, neun weitere müssen erst freigeschaltet werden. Besitzer der Day-One-Edition können sich zudem über einen exklusiven Agenten freuen, der durch Einlösen des beiliegenden Codes spielbar wird. Jeder der Agenten verfügt über eine individuelle Spezialfähigkeit, die sich nach Benutzung erst wieder aufladen muss. Zudem können die Helden eine Mayhem-Fertigkeit nutzen, die, ähnlich wie in bekannten Prügelspielen, im Rahmen einer kurzen Sequenz eingeleitet wird. Um euch einen Überblick über die drei Startcharaktere und ihre Fähigkeiten zu geben, stellen wir sie euch an dieser Stelle kurz vor.

Der Schönling Hollywood ist beispielsweise in der Lage, mithilfe von Granaten, die bei Zielkontakt oder nach einer gewissen Zeitspanne explodieren, für großen Schaden zu sorgen. Wenn er seine Mayhem-Fertigkeit einsetzt, wird er dagegen für eine gewisse Zeitspanne zum Actionheld, wodurch er nahezu unverwundbar wird. Daher präsentiert sich Hollywood als typischer klischeehafter Filmheld à la James Bond, der nicht nur extrem eingebildet ist, sondern zudem immer einen blöden Spruch parat hat. Was zu Beginn noch recht lustig ist, wird leider mit zunehmendem Fortschritt immer anstrengender, wodurch dieser Agent nicht wirklich unsere erste Wahl war.

Hardtack verkörpert dagegen genau das, was man unter einem Hau-drauf-Charakter versteht. Er beeindruckt nicht nur durch seine massige Erscheinung, sondern auch durch den immensen Schaden, den er verursacht. Im Gegensatz zu Hollywood, der als Standardwaffe eine Art futuristisches Maschinengewehr sein Eigen nennen, setzt Hardtack auf eine wuchtige Shotgun, mit der er ordentlich austeilen kann. Darüber hinaus besitzt er die Fähigkeit, Feinde, die sich in einiger Entfernung aufhalten, mithilfe einer Harpune zu fangen und zu sich zu ziehen, um sie dann im Nahkampf zu bearbeiten. Seine Mayhem-Fähigkeit erlaubt ihm wiederum für eine gewisse Zeitspanne das Abfeuern von Minen, die anschließend manuell gezündet werden können. Dieser Angriff eignet sich hervorragend, um größere Gruppen von Gegnern in die Falle zu locken. Wie es oft bei schweren Charakteren wie Hardtack der Fall ist, verursacht dieser zwar viel Schaden, dafür ist er im Vergleich zu anderen recht langsam und weniger agil.

Fortune macht das Starttrio komplett und reiht sich als einziger sofort verfügbarer weiblicher Charakter ein. Sie erinnert nicht nur optisch sehr stark an Lara Croft, sondern setzt gleichermaßen auf den Einsatz von zwei Pistolen als Hauptwaffe. Im Vergleich zu ihren beiden männlichen Kollegen macht sie zwar weniger Schaden, dafür punktet die Agentin mit einer hohen Geschwindigkeit und Beweglichkeit. Fortunes Spezialfähigkeit ermöglicht es ihr, ihre beiden Pistolen zu einer zu verbinden und dadurch einen starken Energiestoß zu erzeugen, der Flächenschaden verursacht. Bei Einsatz ihrer Mayhem-Fertigkeit nutzt die Heldin eine fliegende Drohne, die die Feinde in ihrer Umgebung betäubt, wodurch sie anschließend bequem ausgeschaltet werden können. Fortune ist sicherlich der interessanteste Charakter der drei Anfangshelden, da ihre flinke Art und die Möglichkeit, Feinde zu betäuben, eine taktischere Spielweise ermöglichen, als bei ihren Kollegen. Richtig stark sind die Helden aber natürlich nur dann, wenn wir ihre Fähigkeiten geschickt kombinieren.

Ergänzend zu den vorgestellten Fertigkeiten können alle Charaktere einen Nahkampfangriff sowie einen Scanner nutzen, mit dem die Umgebung zum Beispiel nach versteckten Feinden abgesucht werden kann. Um uns die Chance zu geben, die verfügbaren Helden ausführlich zu testen, hält das Spiel eine kleine Mission für jeden Agenten bereit, bevor es uns in die offene Spielwelt entlässt. Hier haben wir im engeren Rahmen die Möglichkeit, uns an die Steuerung zu gewöhnen und die Eigenarten der Startcharaktere zu lernen. Dieser gelungene Spieleinstieg macht es uns sehr leicht, ins Spiel zu finden, und muss an dieser Stelle wirklich lobend erwähnt werden. Sobald wir die offene Spielwelt, die in einem futuristischen Seoul angesiedelt ist, betreten haben, können wir jederzeit zwischen den drei Charakteren, die aktuell unser Team bilden, hin und her wechseln und uns ihre individuellen Fähigkeiten zunutze machen.

Agents of Mayhem
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Daniel Walter

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Daniel Walter am 28 Aug 2017 @ 12:36
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