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Akte X - Resist or Serve: Review

  Playstation 2 


Bereits vor vielen Jahren erschien auf dem PC und auf der PS1 ein Adventure zu dem Serien-Hit Akte X. Ein hoher Schwierigkeitsgrad und eine geringe Spieldauer sorgten dafür, dass das Game sich nur recht beschwerlich verkaufte. Nun versucht Vivendi einen neuen Schritt und bringt Akte X: Resist or Serve auf den Markt, ein Mix aus 3D-Adventure und Knobelspass. Wir haben erneut die X-Files geöffnet und uns mit Mulder und Scully auf die Suche nach Ausserirdischen gemacht...



Story

In der unscheinbaren Kleinstadt Red Falls stossen Mulder und Scully auf weit mehr als einen Routine-Fall: Dort findet eine regelrechte Hexenjagd statt und die Situation ist grauenvoller, als es sich die beiden Agenten je hätten vorstellen können. Die Ermittlungen werden lebensgefährlich, als Mulder und Scully das unfassbar Böse stellen, dass die Stadt verwüstet und nur wenige Bewohner am Leben gelassen hat. Fragen gibt es viele, doch Antworten sind Mangelware. Die Realität verschwimmt. Die Agenten können sich nur noch auf ihre Instinkte und ihren Partner verlassen. Als sich die Finsternis zu einem lebenden Alptraum wandelt, wird die Suche nach der Wahrheit zu einem Kampf ums nackte Überleben. Doch je mehr Mulder und Scully die mysteriösen Ereignisse zu erklären versuchen, die in Red Falls geschehen, desto unvorstellbarer wird das Grauen, das sie geradewegs in Situationen hineinzieht, die ihnen entsetzlich bekannt vorkommen...

Gameplay

Akte X: Resist or Serve ist ein typisches Adventure, welches dem Spielprinzip von Resident Evil & Co. sehr ähnelt. Der Spieler übernimmt dabei die Rolle eines FBI-Agenten, entweder kann er Mulder oder Scully steuern. Zwar ist die Rahmenhandlung gegeben, beide Charaktere spielen die Geschichte allerdings aus unterschiedlichen Richtungen nach. Während des Spiels werden die Agenten häufig voneinander getrennt und besuchen dabei unterschiedliche Locations, von daher macht es Sinn, beide Charaktere auszuprobieren. Spielt man als Scully, muss man mit sehr viel Logik an das Spiel herantreten. Es müssen mehr Rätsel gelöst und sogar Autopsien durchgeführt werden. Als Fox Mulder liegt das Hauptaugenmerk des Spiels deutlich auf viel Action, muss man sich doch durch zahlreiche Monsterhorden durchkämpfen. Hier liegt auch das Hauptproblem von Akte X: Resist or Serve, denn es sieht zwar aus wie Akte X, spielt sich dennoch förmlich ganz anders. Die Entwickler haben die zahlreichen Zwischensequenzen 1:1 aus den Folgen entnommen, das restliche Spiel hat allerdings nur noch wenig mit Akte X zu tun. Stets kämpft man sich durch unzählige Monsterhorden, an jeder Ecke warten ein paar Dutzend, niedergestreckt zu werden. Somit geht viel von der spannenden Akte X Atmosphäre verloren.

Die Steuerung der Charaktere ist zwar erst gewöhnungsbedürftig, geht aber nach ein paar Minuten recht flott von der Hand. Die wichtigsten Gegenstände sind eine Waffe und natürlich die aus den Folgen bekannte Taschenlampe. Mit dieser kann man nicht nur Zombies einen Augenblick lang blenden, mit ihr erkennt man ebenfalls verstecke Gegenstände, da diese kurz aufleuchten, sobald man sie anstrahlt. Mit der Waffe werden nicht nur böse Buben in die Flucht geschlagen, diese ist auch der wichtigste Gegenstand, um die Zombies niederzustrecken. Ein paar Schuss aus der Agenten-Standard-Waffe 9mm reichen, um ein Monster ins Jenseits zu befördern. Im Laufe des Spiels werden zwar die Gegner ein wenig stärker und treten noch häufiger auf, dafür können die beiden FBI-Agenten neue Waffen finden, die man selbstverständlich auch benutzen kann. So gibt es in Akte X: Resist or Serve neben der Pistole einen Revolver, ein Schrotgewehr, die AK-47, einen M4-Karabiner, den Flammenwerfer und natürlich einen Molotow-Coktail mit dem man den Gegnern ordentlich einheizen kann. Ferner kann man, um seine Gesundheitsanzeige aufzufüllen, Medi-Packs, Verbandszeug und Aspirin einsammeln. Zusätzlich verfügt jeder Charakter über ein kleines Inventar, in welchem man wichtige Gegenstände, die man im Laufe des Spiels findet, ablegen kann. Neben diesen Gegenständen sind noch die Übersichtskarte und der Notizblock wichtig, in letzterem kann man wichtige Informationen noch einmal in Ruhe nachlesen.

Die Story von Akte X: Resist or Serve ist in einzelne Episoden eingeteilt, die zusammen die komplette verlorene Folge repräsentieren. Dabei trifft man im Laufe des Spiels auf aus den Serien bekannte Personen. Der mysteriöse Kettenraucher, der FBI Direktor Skinner, Alex Krycek, der einsame Schütze oder aber Marita Covarrubias, sie alle sind im Spiel vertreten. Da die Geschichte von Chris Carter persönlich geschrieben worden ist, befindet sie sich natürlich auf dem gewöhnlich hohem Akte X Niveau.

Akte X -  Resist or Serve
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Admin am 10 Mrz 2005 @ 11:31
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