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Alone in the Dark: Review

  Playstation 2 

Wahrscheinlich werden sich nur die Wenigsten von euch an den guten alten Edward Carnby erinnern, den Protagonisten der berühmten Alone in the Dark-Reihe, die 1992 ihr Debüt auf dem PC feierte und gleichzeitig den Grundstein für das Survival-Horror-Genre legte. Nun, rund sieben Jahre nach Carnbys letztem Abenteuer veröffentlicht Atari den mittlerweile fünften Teil der Serie, welcher im Gegensatz zu seinen Vorgängern nicht von Infogrames, sondern von Eden Studios entwickelt wurde, die bereits bei Test Drive Unlimited ihr Können unter Beweis gestellt haben. Die Vorzeichen stehen also gut. Erfüllt der Titel die Erwartungen der Fans? Wir klären dies in unserem PlayStation 2-Review.

Wie bereits erwähnt, schlüpft ihr auch im fünften Teil der Serie wieder in die Rolle von Edward Carnby, dem Spezialisten für paranormale Phänomene, der seit seinem letzten Abenteuer sichtlich gealtert ist. Mit dem gut aussehenden Mann auf dem Cover des Spiels hat er jedenfalls nicht allzu viel gemein. Im Moment hat Carnby allerdings weit grössere Sorgen als ein paar graue Haare. Schliesslich ist er gerade mit totalem Gedächtnisverlust in einem Hotelzimmer aufgewacht. Sehen kann er auch nicht richtig. Nur wenn ihr ihn mit Hilfe des rechten Analogsticks blinzeln lässt, wird seine Sicht zumindest kurzzeitig wieder klar.

Alone in the Dark Bild

Burn, Baby, Burn

Neben euch befinden sich auch noch zwei schwarz gekleidete Männer im Zimmer, welche anscheinend gerade eure Exekution vorbereiten. So weit kommt es jedoch glücklicherweise nicht. Denn ehe ihr euch verseht, habt ihr plötzlich mit ganz anderen Problemen zu kämpfen. Dazu zählen unter anderem auch die vielen furchterregenden Zombies, welche sich nur mit Feuer in die ewigen Jagdgründe schicken lassen. Nicht zuletzt deshalb spielt Feuer bei Alone in the Dark eine elementare Rolle. Es breitet sich realistisch aus und kann auf alle brennbaren Objekte und Figuren übergreifen. Am besten schnappt ihr euch also einen hölzernen Gegenstand, entflammt diesen und gebt euren Widersachern damit den Rest. Alternativ könnt ihr eure Gegner natürlich auch niederschiessen und sie dann ins Feuer ziehen. Das ist angesichts der ziemlich fummeligen Steuerung allerdings nicht zu empfehlen. So müsst ihr, um zu schiessen, beispielsweise immer erst in die Ego-Perspektive umschalten, was unnötig kompliziert ist.


Alone in the Dark
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Christian Breitbach


Christian Breitbach am 17 Jul 2008 @ 08:24
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