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Alone in the Dark: Review

  Playstation 3 

Xbox 360-, PlayStation 2-, Wii- und PC-Zocker werden sich mit Schrecken an den aktuellen Teil der Alone in the Dark-Reihe erinnern, welcher Mitte dieses Jahres das Licht der Welt erblickte. Allerdings nicht, weil das Spiel so gruselig war, sondern da diverse Schnitzer für jede Menge Frust sorgten. Deshalb wurde der Titel von uns auch nur mit einer eher mageren 6.5 bedacht. Mit der erst kürzlich erschienenen PlayStation 3-Fassung, welche den vielversprechenden Beinamen Inferno trägt, hatten die Entwickler der Eden Games nun die Chance, zu beweisen, dass sie es besser können. Ob sie diese genutzt haben, erfahrt ihr in unserem Test.

Storymässig hat sich bei der PlayStation 3-Fassung im Vergleich zu den übrigen Versionen erwartungsgemäss nichts geändert. Ihr schlüpft also auch auf Sonys Konsole in die Rolle von Edward Carnby, dem Spezialisten für paranormale Phänomene, der darum kämpft, eine Nacht alleine im Central Park von New York zu überleben. Gleichzeitig muss er die Geheimnisse des Parks aufdecken und herausfinden, was mit ihm und einer der grössten Städte der Welt geschieht.

Alone in the Dark Bild

Feuer!

Dabei werden sich ihm eine Menge menschlicher und noch mehr übernatürlicher Widersacher in den Weg stellen, welche nur mit Hilfe von Feuer, das sich realistisch ausbreitet, in die ewigen Jagdgründe geschickt werden können. Das ist immer noch auf die Dauer eine ziemlich mühselige Angelegenheit Zumindest können eure Gegner nun allerdings deutlich weniger einstecken. Ausserdem lassen sie sich in der PlayStation 3-Version wesentlich einfacher ins Feuer ziehen. Grund dafür ist neben der kräftig überarbeitet Steuerung auch die verbesserte Kamera, welche jetzt stets hinter euch bleibt und sich sogar manuell verstellen lässt. Gerannt wird hingegen neuerdings automatisch, was sehr lobenswert ist. Auch die Verwaltung des Inventars ist angenehmer geworden. Zwar müsst ihr immer noch in eurer Jackentasche herumwühlen, was mit dem digitalen Steuerkreuz aber bei weitem nicht so fummelig ist, wie mit dem Analog-Stick. Nichtsdestotrotz wäre es oft wünschenswert, wenn die Zeit beim Durchsuchen des Inventars angehalten würde. Dafür müssen nun zumindest die Batterien der Taschenlampe nicht mehr ständig gewechselt werden.

Zu den grössten Schwachpunkten von Alone in the Dark zählten auf den anderen Plattformen zweifelsohne die Fahrsequenzen, welche selbst erfahrene Zocker schier an den Rand des Wahnsinns getrieben haben. Auch diese sind auf der PlayStation 3 dank der überarbeiteten Steuerung und zusätzlichen Speicherpunkten glücklicherweise viel frustfreier. Ein echter Genuss sind sie jedoch noch immer nicht.

Alone in the Dark
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Tim Richter


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Tim Richter am 05 Dez 2008 @ 01:03
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