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Area-51: Review

  Playstation 2 

Eigentlich wussten wir es ja schon lange, dass die Geschichten des Geheimkomitees Majestic 12 und jene des UFO-Absturzes im Juni 1947 mehr sind, als wilde Hirngespinste. Zumindest im Ego-Shooter Area-51 sind diese Verschwörungstheorien längst Tatsache. Und obwohl Akte X dieses Mal nichts damit zu tun hat, ist bei Midways neustem Werk auch David Duchovny, Alienjäger Nr. 1, mit von der Partie. Doch nicht nur er, sondern auch andere Prominente wie Marilyn Manson und Powers Boothe geben sich die Ehre. Welche Rolle sie genau spielen, verraten wir euch in unserem Test.



Wie der Name des Spiels bereits vermuten lässt, dreht sich in Area-51 alles um die berühmte Forschungsstation, die sich rund neunzig Meilen nördlich von Las Vegas befindet und in der bekanntlich streng geheime Versuche an Ausserirdischen durchgeführt werden sollen. Ob das wirklich stimmt, weiss man allerdings bis heute nicht. Jedenfalls ging jetzt innerhalb der Mauern der Area-51 etwas gewaltig schief. Ein tödliches Virus soll ausgebrochen sein. In der Rolle von Ethan Cole, einem Mitglied des so genannten HAZMAT-Teams, sollt ihr euch die Sache auf jeden Fall mal etwas genauer anschauen. Was anfangs noch nach einem Routineeinsatz klingt, wird schnell zum erbitterten Kampf um Leben und Tod. Spätestens jetzt wisst ihr, dass an den Geschichten von kleinen grünen Männchen mit fliegenden Untertassen weit mehr dran ist, als bislang vermutet.
Wer jetzt denkt, dass es sich bei der Geschichte von Area-51 um eine öde 08/15-Story handelt, die man bereits aus diversen Akte X-Folgen kennt, hat sich getäuscht. Denn bereits nach kurzer Zeit merkt man, dass einen die Story immer wieder gebannt vor den Bildschirm fesselt und trotz der etwas bizarren Thematik nie lächerlich wirkt, was nicht zuletzt an den glaubhaften Monologen des Protagonisten wie auch den gut gemachten Zwischensequenzen liegt.

Nach einem anfänglichen Schiesstraining und einem kurzen Briefing kann das Abenteuer dann auch schon losgehen. In typischer Ego-Shooter-Manier steuert ihr Ethan aus der First-Person-Perspektive durch die Area-51, die zwar überwiegend aus Laboren und Gängen besteht, sich aber dennoch äusserst abwechslungsreich präsentiert. Fast wie Klonkrieger hingegen wirken die immer wieder auftauchenden Feinde, die meist gleich in Scharen auf euch zustürmen. Etwas mehr Abwechslung bei den Gegnertypen hätte auf jeden Fall nicht geschadet. Entgegen ihrem Erscheinungsbild sind die bösartigen Aliens dafür umso cleverer, weswegen das Spiel selbst für erfahrene Zocker zu einer echten Herausforderung wird. Frust kommt in Area-51 trotz des relativ hohen Schwierigkeitsgrades allerdings dennoch kaum auf, da ihr nach eurem Ableben jeweils nur wenige Meter von der Todesstelle entfernt wieder weitermachen dürft. Auch die Checkpoints, an denen das Spiel automatisch gespeichert wird, sind fair in den Levels verteilt worden.

Area-51
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Tim Richter

Area-51


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Tim Richter am 05 Jun 2005 @ 19:09
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