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Armored Core 5: Review

  Playstation 3 

Wenn Animes von grossen Maschinen handeln, finden sich dort meistens Mechas. Das sind Stahlkolosse, die von Menschen gesteuert und im Kampf eingesetzt werden. In den westlichen Gefilden werden diese fiktiven Ungetüme nur selten thematisiert, weshalb Videospiele darüber kaum anzufinden sind. Mit Armored Core 5 wurde jedoch gerade erst einer dieser wenigen Titel in den Handel gebracht. Doch bieten die Mannen von From Software hier mehr als nur rostfreie Action?

Abschreckender Start

Eigentlich ist der erste Eindruck von Armored Core 5 keineswegs schlecht. Noch bevor es mit dem eigentlichen Spiel losgeht, bekommt der Spieler ein mehr als hochwertiges Intro präsentiert. Gewaltige Kriegsmaschinen, knallharter Stahl und jede Menge Feuerkraft dienen als appetitanregende Vorspeise und machen demnach Lust auf mehr. Dabei ist die Story alles andere als spannend ausgefallen. So handelt das Videospiel von der zunehmenden Umweltverschmutzung, die dafür gesorgt hat, dass sich die Menschen in den wenigen noch bewohnbaren Orten zusammengerottet haben. Trotz der Umweltkrise tobt immer noch ein gewaltiger Krieg. Widerstandskämpfer wüten gegen einen fiesen Verband, und der Spieler kämpft mittendrin.



Wirklich viel Spannung kommt nicht auf, und ohnehin ist die Handlung binnen kürzester Zeit durchgespielt. Zu Beginn hat der Spieler jedoch weniger mit dem Einstieg in die Story zu kämpfen, sondern vielmehr mit dem Einfinden in das Menü. Das Spiel wurde nämlich derart unübersichtlich gestaltet, dass Neulinge wohl schnell den Kopf einziehen werden. Erklärungen rund um die verschiedenen Auswahlpunkte sucht man vergebens, und auch sonst wirkt der erste Blick in das Spiel einfach nur verwirrend. So wird man nur allzu schnell abgeschreckt, weshalb flott der Verdacht aufkommt, dass sich der Titel eher an die harte Riege der Genrefans richtet.

Der grundlegende Ablauf von Armored Core 5 ist eigentlich schnell erklärt. Folgt man zunächst der Handlung, müssen auf der Weltkarte die entsprechenden Missionen angewählt werden. Je nach vorgegebener Aufgabe müssen etwa Daten gestohlen oder bestimmte Objekte vernichtet werden. Am Ende läuft allerdings alles auf Action hinaus. Der Stahlkoloss bewegt sich langsam und schwermütig durch Häuserschluchten, Tunnel und andere Gebilde. Per Knopfdruck kann gesprungen oder der Boost ausgelöst werden, womit man sich wesentlich dynamischer durch die Areale bewegt. Dabei trifft der Spieler natürlich stets auf verschiedene Gegner, die sich mal mehr, mal weniger flott beseitigen lassen. Vor allem die gegnerischen Mechas sind besonders schwer auszuschalten, weshalb diese Auseinandersetzungen gerne auch mal etwas länger dauern können. Wirklich viel Abwechslung ereilt einen beim Missionsdesign leider nicht. Die Ballerorgien spielen sich dank der vielfältigen Mecha-Gestaltung zwar nicht immer gleich, dafür bleibt aber der Ablauf recht monoton.

Armored Core 5
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Daniel Dyba


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Daniel Dyba am 22 Apr 2012 @ 09:45
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