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Assassin's Creed Revelations: Review

  Playstation 3 

Mit Assassin's Creed Revelations geht die Reihe in die bereits vierte Runde. Mit diesem Ableger ist zwar ein Ende für den jetzigen Hauptcharakter in Sicht, doch die Serie wird trotzdem sicherlich noch einige Jahre weiterleben. Durchaus verständlich, denn der Beliebtheitsfaktor ist nach wie vor verdammt gross, weshalb sich auch die Verkaufszahlen immer wieder sehen lassen können. Trotzdem fragt man sich langsam, ob das Spielprinzip noch überzeugen kann.

Der Zahn der Zeit

Grosse Kraft birgt grosse Verantwortung. Diesen Spruch lernte einst nicht nur ein bekannter Superheld im Spinnenkostüm, sondern auch Ezio Auditore. Schon seit dem zweiten Teil mimt er den Protagonisten, was natürlich auch an ihm nicht spurlos vorbeiging. So ist Ezio bereits ein alter Mann geworden, dessen Gesicht von Narben gezeichnet ist. Graue Haare verstecken sich unter seiner Kapuze. Ein in die Jahre gekommener Assassine soll also über das Schicksal seiner Mitstreiter entscheiden? Genau so ist es. Ezio hat aber keineswegs Kraft eingebüsst und zeigt sich immer noch voller Bewegungsdrang. Damit steht einem neuen Abenteuer wohl nichts mehr im Wege.

In der realen Welt ist derweil weitaus weniger Zeit verstrichen. Desmond befindet sich im Animus und versucht nach den vorangegangenen Geschehnissen, einen Weg zurück in seinen Körper zu finden. Dazu muss er sich aber weiter mit seinen Erinnerungen synchronisieren, weshalb Ezio wieder den wichtigsten Part in diesem Ableger ausmacht. Der Held versucht dieses Mal nämlich, auch die letzten Geheimnisse rund um die Artefakte der vergangenen Zeit zu lüften. Damit erhofft er sich nicht nur Wissen, sondern auch die Möglichkeit, dem Krieg gegen die Templer endlich ein Ende zu setzen.



Ezio reist daher zu der Burg Masyaf, die schon immer eine Heimat für die Assassinen darstellte. Dort versteckt sich auch die verschlossene Bibliothek seines Vorfahren Altair. Begrüsst wird der Spieler allerdings nicht von seinen Verbündeten, sondern von feindlich gesinnten Templern. Damit startet Assassin's Creed Revelations und bietet gleich zu Beginn eine unglaublich hochwertige Einführungssequenz, die sowohl Lust nach mehr als auch ein starkes Staunen auslöst. Nach der Befreiung der Burg ist der Titel aber noch lange nicht vorbei. Die Schlüssel zum Öffnen der Bibliothek verbergen sich nämlich im Osmanischen Reich, genauer gesagt Konstantinopel. Damit präsentiert sich auch der neue Haupthandlungsort des neuesten Streiches aus dem Hause Ubisoft.

Was die Geschichte anbelangt, haben die Schreiberlinge in ihren dunklen Kammern ein weiteres Mal gute Arbeit geleistet. Lange hat man nach Antworten gesucht, und nun bekommt der Spieler sie endlich auf den Tisch gesetzt. Die gelungenen Charaktere zeichnen sich durch eine passende deutsche Synchronisation aus, die zumeist recht hochwertig ausgefallen ist. Mit viel Witz und Charme kommt es ausserdem regelmässig zu lustigen Situationen. Eine Mission erfordert es beispielsweise, dass sich Ezio als Musiker verkleidet. Die fortan geträllerten Lieder bringen so einige Lacher mit sich.

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Daniel Dyba

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Daniel Dyba am 28 Nov 2011 @ 21:33
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