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Assassin's Creed Unity: Review

  Playstation 4 

Seit dem Entstehen der Assassin's-Creed-Saga ist eigentlich kaum ein Jahr vergangen, ohne dass ein neuer Serienteil in die Läden gekommen ist. 2014 soll sich das mitnichten ändern, vielmehr gibt es in diesem Jahr sogar gleich zwei Hauptteile zu bestaunen. Während die Konsolen der vergangenen Generation einen eigenen Titel spendiert bekommen haben, geht es für PC, PlayStation 4 und Xbox One in Assassin's Creed Unity zur Sache. Eine neue Ära, die hier beginnt. Doch wie schlägt sich das noch junge Abenteuer?

Zwei Welten

Während man in Black Flag noch auf verschiedenen Inseln umherwilderte und sich mit dem Schiff auf Raubzüge begeben hat, ist es nun wieder Zeit, ein neues Kapitel aufzuschlagen. Dazu lässt Ubisoft Seeschlachten und Piraten hinter sich und bringt den Spieler in das Frankreich des 18. Jahrhunderts. Der genaue Zeitrahmen ist wie immer ein historisch bedeutsamer und umfasst dieses Mal die Französische Revolution. Wie immer wird kein Anspruch auf korrekte Fakten gelegt und stattdessen eine fiktive Geschichte erzählt, die aber einige historisch bekannte Persönlichkeiten wie etwa Napoleon beinhaltet.

Der Hauptcharakter hingegen ist alles andere als bekannt und bringt damit ein neues Gesicht in die Serie. So schlüpft man zu Beginn in die Rolle von Arno Dorian, den der Spieler sogleich als Kind steuern darf. Mit einigen kleinen Spielchen lernt man die Steuerung kennen und bekommt erste Details der Geschichte präsentiert. Es soll nämlich nicht lange dauern, bis der Vater von Arno ermordet und der Sprössling von einer wohlwollenden Familie aufgenommen wird. Sein Ziehvater meint es gut mit ihm und ermöglicht ihm ein durchaus wohlhabendes Leben. Die Kindheit kann Arno hinter sich lassen und wächst zu einem durchaus kräftigen Burschen heran, der nebenbei noch eine geheime Liebschaft mit der Tochter seines Ziehvaters pflegt.


Als der männliche Adoptivelternteil allerdings blutrünstig ermordet wird, soll sich alles ändern. Arno wird der Mord in die Schuhe geschoben und landet im Gefängnis. Nach und nach erfährt er, dass sein Ziehvater ein mächtiges Templer-Oberhaupt war und auch seine Tochter Elise zu dieser Vereinigung gehört. Arno hingegen hat Assassinen-Blut in seinen Adern, und als er im Gefängnis einen Mann der Bruderschaft trifft, schliesst er sich den Assassinen an. Dieses Mal fällt es Arno allerdings nicht so leicht, seine Vergangenheit zu bewältigen, und so startet er einen Rachefeldzug quer durch Paris, um die Hintergründe des Mordes, der ihm angelastet wird, zu durchleuchten. Dabei flammt später erwartungsgemäss auch seine Liebe zu Elise erneut auf, die wegen ihrer Templerverbindung allerdings in einer ganz anderen Welt lebt.

Eine verzwickte Situation also, die es vom Spieler zu ergründen und lösen gilt. Dabei präsentiert sich die Geschichte durchaus interessant und mit vielen Facetten. Nicht zuletzt dank der gelungenen deutschen Synchronisation kommt die Handlung gut rüber. Gleichwohl es ein wenig dauert, bis die wichtigen Themen in Fahrt kommen, bleibt der rote Faden aber auch wegen der im Hintergrund tobenden Revolution stets interessant. Wer diese Hintergründe näher erforschen will, bekommt aber auch durch zahlreiche Nebenmissionen die Gelegenheit, tiefer in die Materie einzutauchen.

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Daniel Dyba

Daniel Dyba am 20 Nov 2014 @ 14:34
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