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Bass Strike: Review

  Playstation 2 


Um es gleich zu Beginn klarzustellen: Ich habe vom Sportfischen keine Ahnung. Auch mit Anglerspielen habe ich bis jetzt nicht gross zu tun gehabt. Trotzdem dachte ich mir, mal eine neue Spielerfahrung könnte nicht schaden, und andere ruhige Games wie Golfspiele mag ich ja auch. Also den Haken ausgeworfen und Petri Heil...



Idyllische Seen

Nachdem man seinen Namen eingegeben hat, wählt man zwischen verschiedenen Modi, wie Arcade, Practice, Time Attack und Turnier. Als einer von fünf Anglern, wobei man vier davon freispielen muss, packt man seine Fischerrute aufs Boot und fährt los. Zur Wahl stehen fünf verschiedene Ressorts, die aber abwechslungsreicher sein könnten.

Fische fangen? Mitnichten...

Nun tuckern wir also mit unserem Motorboot durch die Gewässer, und halten nach Fischen Ausschau. Dies geschieht über einen geteilten Bildschirm. Auf der oberen Hälfte sehen wir unser Boot und auf der unteren Hälfte eine Unterwasseransicht. In der Nähe eines Fischschwarmes werfen wir die Angelrute aus. Soweit alles gut, und noch nichts auszusetzen an dem friedlich anmutenden Spiel. Nach ausgiebigen Studium des Handbüchleins, so dachte ich mir, wäre es bestimmt kein Problem nach kurzer Zeit einen Fisch herausziehen zu können. Nun ja, dachte ich mir nach einer erfolglosen halben Stunde, scheint halt ziemlich realistisch zu sein das Spiel. Es wird schon noch einer anbeissen. Weit gefehlt. Unzählige Standortwechsel, Köderwechsel und Versuche später musste ich erkennen, dass der Sinn des Spieles ein anderer sein musste, als das Fische fangen... Oder doch nicht? Wird der Spieler etwa absichtlich so gequält? Diese Frage kann ich nicht beantworten, weil ich entweder wirklich zwei linke Gummistiefel habe, oder die Funktion Fische fangen im Spiel vergessen wurde. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich nicht 40 verschiedene Köder unterscheiden kann, oder den Einfluss von Wetter und Tageszeit auf den Fischfang lernen möchte...

Grafik und Sound

Optisch ist Bass Strike ziemlich hübsch anzusehen. Vor allem die Fische sehen doch sehr lebensecht aus. Die Umgebung strotzt zwar nicht vor Details, und das Wasser hat in anderen Spielen auch schon realistischer ausgesehen, doch im Grossen und Ganzen kann man die Grafik als zweckmässig für ein Spiel dieser Art bezeichnen.

Beim Sound sieht es da schon etwas düsterer aus. Die popigen Dance Beats sind in einem Fischerspiel schon etwas fehl am Platz. Auch die Stimme des eigenen Anglers, der immer wieder die gleichen Wortfetzen von sich gibt, nervt ein bisschen.

Bass Strike
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Admin am 10 Mrz 2005 @ 11:47
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