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Black: Review

  Playstation 2 

Ihr mögt Sylvester Stallone und seine Rambo-Filme? Ihr könnt von endloser Action und von Kugelhagel-Wetter nicht genug kriegen? Augen zu und durch ist eure Devise? Nachts träumt ihr von explodierenden Tanks und einstürzenden Balkons? Dann solltet ihr schleunigst einen Blick auf das Black-Review werfen. Denn abgesehen von ein paar minimalen Verschnaufpausen werdet ihr in diesem Spiel nicht zur Ruhe kommen.


Virtueller Aggressionsabbau

Nach einem harten Arbeits- oder Schultag kommt ihr völlig gereizt nach Hause, sehnt euch danach, Stress abzubauen. Ihr legt die Black-Disc in das Laufwerk eurer Konsole und schaltet sie ein. Dann macht ihr es euch in eurem Sessel oder Sofa gemütlich und lasst Black auf euch wirken. Nach einem kurzen Intro, in welchem euer Spielcharakter verhört wird, geht es auch schon los. Ihr befindet euch in den Strassen von Veblensk, dem ersten Level.

Schon bald stösst ihr auf die ersten Gegner und die Fetzen beginnen zu fliegen. Ihr lasst einen wahren Kugelhagel auf die Gegner niederprasseln, deckt sie mit Schüssen ein, so dass sie nicht mehr wissen, wo vorne und hinten ist. Ihr entdeckt einen Scharfschützen auf einem Balkon, der euch schon ständig mit mehr oder weniger gut gezielten Schüssen den Weg verwehren will. Des Problems Lösung ist jedoch in Form einer Handgranate schnell gefunden. Den Splint gezogen, werft ihr die Splittergranate in Richtung eures Gegners unter den Balkon. Durch die wuchtige Explosion stürzt der Balkon ein und begräbt euren Widersacher unter sich. Der stört nicht mehr. Weiter geht's um die Ecke. Schon werdet ihr wieder von mehreren Gegnern unter Beschuss genommen. Doch was ist das? Etwa ein mit Benzin bis oben gefüllter Tanklaster? Hmm, sicher lässt sich da ein Treffen mit Meister Explosion und Herrin Tod arrangieren. Ohne gross nachzudenken, nehmt ihr den Tanklaster unter Beschuss.

Kurz darauf detoniert dieser in einer gewaltigen Explosion und reisst alle um ihn herumstehenden Gegner in den Flammentod. Als nächstes versucht ihr, ein Gebäude zu stürmen. Wie es der Zufall so will, stehen auch da unweit der Gegner ein paar höchst verdächtige rote Fässer herum. Wieder zückt ihr eure AK 47 und schickt ein paar bleihaltige Geschosse in Richtung der Fässer und bringt sie zum Explodieren. Die Gegner fliegen nur so durch die Lüfte. Herrlich! Doch was ist das? Da zuckt doch noch einer? Nun gut, nicht mehr lange und seine Qualen werden durch ein paar geziehlte Schüsse in Kürze beendet.

Nicht nur sein Leben ist dadurch beendet, sondern auch gleich die erste Mission, die genausogut als Tutorial durchgehen könnte; wenn auch als das actionreichste Tutorial, welches ihr je erlebt habt.

Action satt

Hat man sich erstmal von der Action in Black gefangen nehmen lassen, lässt sich die Konsole so schnell nicht wieder ausschalten. Denn genau so geht es in den nächsten Levels weiter. Black lässt den Spieler einfach nicht zur Ruhe kommen, man möchte immer mehr und noch grössere Dinge in die Luft jagen. Und genau das bekommt man auch geboten, wenn man nach dem ersten Spielabschnitt nicht gleich eine Action-Überdosis bekommen hat. Um des Spielers Augen nicht gleich von Anfang an vollständig zu überreizen, beginnt der zweite Abschnitt etwas ruhiger. Hier befindet man sich in einem Waldgebiet in der Region Treneska und hat die Möglichkeit, Gegner leise auszuschalten. Doch scheinbar konnten es die Entwickler von Criterion nicht lassen und haben gleich von Beginn an wieder explosive Fässer und Tanks zum Abschuss freigegeben. Natürlich, wie könnte es anders sein, ist die Versuchung zu gross, alles in die Luft zu jagen, anstatt leise vorzugehen.

Black
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Andy Wyss

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Andy Wyss am 08 Mrz 2006 @ 17:55
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