GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

Borderlands - The Pre-Sequel: Review

  Playstation 3 

"Wer ihr als Erstes einen Kopfschuss verpasst, kriegt ein High five und ein Haus im Grünen." [Pre-Handsome Jack] Borderlands: The Pre-Sequel lässt erneut Sarkasmus- und Loot-Bomben platzen. Ob die neuen Entwickler aber an die Erfolge der vorangegangenen beiden Borderlands-Teile anknüpfen können oder ob es sich bei dem Pre-Sequel nur um einen Standalone-DLC handelt, erfahrt ihr im Test.

Hands up for Handsome Jack!

Bei Spielern von Borderlands 2 schellen die Alarmglocken bei einem ganz bestimmten Namen: Handsome Jack. Der charismatische Oberschurke, verrückt wie Dr. Evil, böser als der Jigsaw-Killer aus Saw und ein Angeber vor dem Herren, hat uns zum Lachen gebracht, aber auch zu oft in die absolute Verzweiflung getrieben.

Nun ist Handsome Jack im Pre-Sequel endlich sozialverträglich. Zu Beginn begegnet er euch fast schon mit einer übermässigen Portion Freundlichkeit. Zudem steckt er in einer wirklich ernstzunehmenden Notlage. Die Hyperion-Raumstation, auf der das Spiel für euch hoch über dem Kammerjäger-Planeten Pandora beginnt, wird von der Lost Legion überfallen. Ihr müsst Jack helfen, und dazu schiesst er euch mit einer fetten Kanone direkt auf den Mond Elpis, um einen Störsender zu deaktivieren. Natürlich liegen euch auf dem Weg unzählige Felsbrocken im Weg. Es stellt sich heraus, dass die Lost Legion nicht nur die Zerstörung der Raumstation im Sinn hat, sie will gleich den ganzen Mond in Weltraumschutt verwandeln. Unglücklicherweise befindet sich auf Elpis eine der berühmten Borderlands-Kammern, die den Entdeckern Macht und Reichtum im Übermass versprechen. Aber nicht nur ihr als Kammerjäger, nein, auch Jack hat es auf diese Schätze abgesehen. Deswegen zieht er euch mit in seinen Feldzug gegen die Lost Legion.


Sobald das Spiel anläuft, dürft ihr einen von insgesamt vier (nicht ganz so) neuen Charakteren wählen, die euch in den nächsten Stunden begleiten werden. Mit Athena, Nisha und Wilhelm kennt ihr schon drei der vier spielbaren Helden aus den Vorgängern. Fans der Serie können jetzt aber im Kreis springen und in die Hände klatschen, denn mit Nummer 4 könnt ihr erstmals in der Borderlands-Geschichte einen der nervigen, kleinen und überlustigen Claptrap-Roboter spielen.

Die Wahl unseres Helden hat keinen Einfluss auf das verfügbare Waffenarsenal, jedoch beeinflusst unsere Entscheidung, welche Spezialfähigkeiten uns während der Kampagne zur Verfügung stehen. Claptraps Fähigkeit "Kammerjäger.exe" beispielsweise haut dem Gegner irgendwas um die Ohren. Irgendwas? Ja, genau. Sein Programm ist noch im Betastadium, modifiziert also ganz zufällig eine seiner Waffen oder beschwört eine Claptrap-Drohne herbei, die den Gegnern Saures gibt. Das ist verrückt, natürlich, aber auch dezent übermächtig sowie ein Zugeständnis an die Fans und nicht zwangsläufig an die Spielbalance.

Luftsprünge auf dem Mond

Die Besonderheit von Borderlands: The Pre-Sequel liegt aber nicht bei der Wahl der Spielfiguren oder Claptraps übermächtigen Spezialfähigkeiten, sondern in neuen Gameplay-Elementen, die das Mond-Setting ermöglicht. Denn Trabant Elpis verhält sich da ganz genauso wie unser geliebter Erdmond: verringerte Schwerkraft, keine Atmosphäre. Grosse Sprünge sind möglich, Atmen eher unwahrscheinlich. Zum Glück seid ihr mit einem kleinen, später erweiterbaren Sauerstoff-OZ-Kit ausgestattet. Übrigens, OZ-Kit sollte eigentlich mal O2-Kit heissen. In einem Audio-Log erfahrt ihr aber, dass der Schreibfehler dem Designer der kleinen Sauerstofftanks verschuldet ist, der nicht bereit war, seinen Entwurf, auf dem die 2 wie ein Z aussah, nochmals zu überarbeiten.

Borderlands - The Pre-Sequel
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?


Daniel Wendorf

Borderlands---The-Pre-Sequel


Borderlands---The-Pre-Sequel


Borderlands---The-Pre-Sequel


Daniel Wendorf am 30 Okt 2014 @ 16:20
Kaufen
oczko1 Kommentar verfassen