GBase - the gamer's base

Header08
oczko1

Bound by Flame: Review

  Playstation 4 

Die französische Entwicklerschmiede Spiders konnte in der Vergangenheit mit soliden Titeln wie Of Orcs and Men oder Mars: War Logs etwas Aufmerksamkeit erhaschen, der grosse Durchbruch blieb bisher jedoch verwehrt. Mit der Veröffentlichung von Bound by Flame soll dieser Status jedoch geändert werden. Vor allem für PlayStation-4-Spieler dürfte das ambitionierte Rollenspielprojekt attraktiv wirken, ist es doch endlich eine Erweiterung der bisher eher spärlich bestückten Bandbreite an spielbaren Titeln auf der neuesten Konsolengeneration. Warum man jedoch auch trotz fehlenden Spielefutters nicht blindlings zugreifen sollte, erläutern wir im Test!

Einleitung?

Der Einstieg von Bound by Flame darf, gelinde gesagt, als etwas holprig bezeichnet werden. Nachdem wir uns wahlweise für einen männlichen oder weiblichen Protagonisten mit leichten Personalisierungsoptionen entschieden haben, werden wir mitten ins Geschehen geworfen. Anschliessend folgen wir unserer Söldnerin namens Vulcan bei einem Patrouillengang und hören dabei einen schlecht synchronisierten Monolog, in welchem die Dialogschreiber anscheinend krampfhaft bemüht waren, die fehlende Exposition zu kompensieren. Wir werden also informiert, dass wir uns in einer von den sogenannten Totwandlern dominierten Welt namens Vertiel befinden, in welcher nur noch eine stark dezimierte Zahl an Menschen und Elfen existiert und wir Sprengmeisterin einer Söldnergruppe namens Freie Klingen sind.



Unsere aktuellen Auftraggeber sind die Roten Weisen, welche sich innerhalb einer kleinen Festung befinden und ein magisches Ritual vollziehen, in der Hoffnung, so den Strippenziehern der Totwandlerarmee, den Dunklen Fürsten, erheblichen Schaden zuzufügen und die Position der Menschen und Elfen in diesem seit vielen Jahren andauernden Krieg zu stärken. Mit diesen zwei Absätzen ist der Inhalt von Bound by Flame übrigens präziser und übersichtlicher zusammengefasst, als es der eben angesprochene Monolog zu vermitteln vermag. Es bleibt aber keine Zeit, um zu versuchen, die Geschichte mental zu erfassen, da die Festung unmittelbar von einer Überzahl an Totwandlern überrannt wird und unsere Auftraggeber im Inneren um der Menschheit willen beschützt werden müssen. Im Herzen der Festung kommt es zum Unglück, das magische Ritual scheitert, und infolgedessen fährt ein Feuerdämon in Vulcans Körper.

Mit neuen feurigen Kräften ausgestattet, gelingt es uns, die Totwandler vorübergehend zurückzuschlagen und mit unseren Kameraden und unserem Auftraggeber in die naheliegenden Sümpfe zu fliehen. Ein verborgenes Dorf gewährt uns Schutz, als Gegenleistung für dieses Obdach sollen wir den dortigen Bewohnern jedoch in allerlei Belangen unter die Arme greifen. Wie typisch für ein Rollenspiel, erschliessen sich uns viele Nebenaufgaben, indem wir die Umgebung erforschen und vor allem Gespräche mit den Nicht-Spieler-Charakteren der virtuellen Umgebung führen. Hier beginnt Bound by Flame also nun offiziell und weiss mitunter sogar leichte The-Witcher-Atmosphäre zu versprühen. Da der Teufel aber bekanntlich im Detail steckt, kommt noch genügend auf uns zu, was dieses Lob wieder zunichtezumachen weiss.

Bound by Flame
Game-Facts

Game-Abo
 Was ist das?


Jessica Rehse

Bound-by-Flame


Bound-by-Flame


Bound-by-Flame


Bound-by-Flame


Jessica Rehse am 13 Mai 2014 @ 09:17
Kaufen
oczko1 Kommentar verfassen