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Brothers in Arms - Earned in Blood: Review

  Playstation 2 

Die WK-II-Thematik scheint kein Ende zu nehmen. Ein Sprössling nach dem Anderen schiesst aus dem Boden und belagert die Läden. Knapp sieben Monate nach dem Release von Brothers in Arms - Road to Hill 30 erscheint nun der Nachfolger. Ob Brothers in Arms - Earned in Blood in die Fussstapfen des Vorgängers treten kann, erfahrt ihr in unserem Test.

Die Geschichte eines Soldaten

Kenner des Vorgängers werden sofort mitbekommen, dass die Geschichte in derselben Zeit spielt. Einziger Unterschied, dass ihr in Earned in Blood das Geschehen aus der Sicht von Joe ?Red? Hartsock erlebt. Kenner des ersten Teils werden ihn sicherlich wieder erkennen, war er doch in der Kompanie von Sergeant Baker, dem Protagonisten von Road to Hill 30. Diesmal wird einem die Geschichte jedoch aus einer Flashback-Perspektive näher gebracht. Ihr trefft nämlich einen Vorgesetzten und erzählt ihm die Ereignisse der letzten fünfzehn Tage, in welchen viel Wichtiges passiert ist. So müsst ihr unter anderem an den gleichen Schauplätzen wie im Vorgänger eure Fähigkeiten erneut unter Beweis stellen. Für Fans dürfte der Perspektivenwechsel sicherlich interessant sein, jedoch bringt das Ganze einige Nachteile mit sich: Kenner des Vorgängers werden sich zwar über die bekannten Gesichter freuen, doch scheint es irgendwie keine wirklichen Neuerungen zu geben. Anfänger dürften die Story nie richtig verstehen, da an manchen Stellen Vorkenntnisse erforderlich sind.

Im Westen nichts Neues

Spielerisch hat sich ebenfalls nicht sehr viel getan, noch immer ist das Flankieren das oberste Gebot im Kampf gegen die deutschen Einheiten. Im Klartext heisst das folgendes: Ihr befehlt eurem Team Sperrfeuer zu geben, sobald die Anzeige über den deutschen Soldaten auf hellgrau wechselt, könnt ihr euch auf die Aktion vorbereiten. Ihr schleicht euch dann von aussen an die Gegner heran und greift sie von der Seite an, dadurch sind sie leichtes Kanonenfutter. Solltet ihr es einmal mit wenigen Gegnern zu tun haben, könnt ihr euer Team auch befehligen die Deckung zu stürmen und diese erledigen die Gegner in wenigen Sekunden. Dieser Befehl ist jedoch sehr riskant und sollte nur dann zum Einsatz kommen, wenn ihr euch sicher seid, dass nur wenige Gegner Widerstand leisten. Fans sollten also keine grossen Probleme mit den ersten Gefechten haben. Doch schon nach kürzester Zeit wird euch die verbesserte KI der Gegner auffallen. Die deutschen Soldaten verhalten sich alles andere als passiv und ergreifen unter Umständen schon einmal selbst die Initiative. Stehen sie nicht mehr unter Sperrfeuer, kann es schon vorkommen, dass sie euch selbst flankieren. Durch dieses KI-Update spielen sich die Kämpfe realistischer und dynamischer. Trotzdem verhalten sich die eigenen Kameraden teilweise immer noch dämlich. Ihr gebt den Befehl, dass sie Sperrfeuer geben sollen, stattdessen stehen sie nur doof in der Pampa herum und sagen euch lediglich, dass sie den Gegner nicht treffen können. Ihr müsst also eure Leute erst richtig positionieren, bevor ihr Befehle erteilt. Neu ist, dass sie euch mit zusätzlicher Munition aushelfen können.

Jedoch leidet Earned in Blood an den gleichen Kinderkrankheiten wie sein Vorgänger. Nach etwa der Hälfte wirkt das Spielprinzip ermüdend. Zwar dürft ihr euch hinter Geschütze klemmen und auch der Panzer steht wieder zur Verfügung, doch es gibt nichts wirklich Neues, was euch auf Dauer fesseln könne. Dafür wurde der Singleplayer-Modus erweitert. Ihr dürftet nun gute fünfzehn Stunden brauchen um das Ende zu sehen. Ausserdem integrierten die Entwickler etliche neue Waffen. Ihr könnt nun neben dem Einheitsbrei auch zum Scharfschützengewehr greifen.

Brothers in Arms - Earned in Blood
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Daniel Hanin

Brothers-in-Arms---Earned-in-Blood


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Daniel Hanin am 14 Nov 2005 @ 17:23
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