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Brothers in Arms - Road to Hill 30: Review

  Playstation 2 

Kriegsshooter gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Da wären zum Beispiel Electronic Arts mit der Medal of Honor Reihe, oder Activision mit Call of Duty, um nur zwei der bekanntesten Vertreter zu nennen. Während die meisten Spiele im zweiten Weltkrieg gegen die Deutschen angesiedelt waren, wurde es in letzter Zeit immer mehr Mode, die Thematik weg von den Nazis und hin zum Vietnamkrieg zu verlegen.

Brothers in Arms - Road to Hill 30

dreht diesen Trend nun wieder um und wirft euch mitten in das Geschehen gegen die "Krauts". Doch anstatt einfach eins der anderen Spiele zu kopieren, hat Gearbox das Gameplay ein wenig aufpoliert.

Band of Brothers in Arms

Vermutlich geht es nicht wenigen Spielern so, dass inzwischen zwei bekannte Namen durcheinander geworfen werden. Denn bereits seit längerem gibt es im US Fernsehen die von Steven Spielberg und Tom Hanks produzierte TV Serie Band of Brothers, welche seit kurzem auch bei uns mit dem Untertitel "Wir waren wie Brüder" im Fernsehen zu bestaunen ist. Nun wirft also Gearbox den Titel

Brothers in Arms - Road to Hill 30

auf den Markt, welcher frappierend an eben diese Serie erinnert und vor allem ebenso viel Wert auf die Charaktere legt. Zum ersten Mal in der Geschichte der Kriegsspiele wird es euch richtig Leid tun, wenn ein Teamkamerad während eines Einsatzes tödlich verwundet wird. Dieser wird nämlich nicht in der nächsten Mission wieder putzmunter neben euch stehen, sondern bleibt bis in alle Ewigkeit, oder zumindest einem Neustart des Spiels, ein toter Mann.

Damit die Atmosphäre auch gut genug rüber kommt, sind eure Kollegen nicht einfache Polygonklumpen, sondern wirkliche Charaktere. Ihr spielt Sgt. Matt Baker, ein Mitglied der 101. Luftlandedivision der United States Army. Die so genannten "Screaming Eagles" wurden am 15. August 1942 ins Leben gerufen und sollten zu besonders gefährlichen Einsätzen einberufen werden. Dass

Brothers in Arms

weit mehr als nur ein simples Ballerspiel ist, zeigt bereits das Handbuch. Oder wisst ihr sonst über andere Spielfiguren, dass sie ruhige Männer sind, die in St. Louis, Missouri, aufwuchsen, so wie unser Matt Baker? Nein? Eben! Das Handbuch gibt euch bereits zu etlichen Soldaten einen kurzen Überblick über deren Hintergründe.

Mitten im Geschehen

Das Spiel selber fängt ziemlich plötzlich an, ohne eine gröbere Einleitung oder Umstandsberichte. Eher ihr euch verseht, steht ihr schon mitten in einem Schützengraben, beziehungsweise wacht in selbigem auf, nur um kurz darauf wieder umgenietet zu werden. Gearbox setzt alles dran, dass ihr zu Beginn des Spiels ordentlich durchgeschüttelt werdet, um auch wirklich die richtige Atmosphäre aufzubauen. Doch tröstet euch, denn auch eure virtuellen Mitstreiter wissen nicht so recht, wie ihnen geschieht. Natürlich kommt auch für unsere Spielfigur alles anders als erwartet. Zwar meldete sich Baker zu Beginn des Krieges freiwillig bei den Fallschirmjägern, doch ein Kommando über eine ganze Einheit wollte er eigentlich nie übernehmen. Nun haben wir also den Salat. Euer Flugzeug wird leider abgeschossen, die Einheit wird verstreut und es kommt wie es kommen muss, ihr bekommt einige Leute an die Seite gestellt, für die ihr fortan die Verantwortung übernehmt.

Zu Beginn des Spiels läuft alles wie in einem Tutorial ab. Löblich also, dass Gearbox euch nicht extra über einen Trainingsparkurs schickt, sondern alles direkt in die Geschichte implementiert. Auf diese Weise lernt ihr sehr behutsam, wie ihr in Zukunft möglichst vorgehen solltet. Die wichtigste Technik in der Kriegsführung ist das Flankieren von Gegner. Zu Beginn erhaltet ihr noch genaue Befehle, was ihr tun sollt. Später dreht sich der Spiess natürlich um, so dass ihr selber zusehen müsst, wie ihr mit euren Gegner möglichst sicher fertig werden könnt.

Dann nämlich geht es daran, die Teamkollegen in Stellung zu bringen, von wo aus sie die Gegner dann mit Sperrfeuer belegen. Ein Kreis über deren Köpfen gibt dann an, wie stark die bösen Buben unter Druck stehen. Ist der Kreis rot, heisst es für euch vorsichtig zu sein, denn die Jungs werden sofort das Feuer auf euch eröffnen. Habt ihr sie jedoch mit ausreichend Sperrfeuer belegt, werden die Kreise langsam ausgegraut. In diesem Zustand erwidern die Gegner weitaus seltener das Feuer und halten ihre Köpfe eingezogen.

Brothers in Arms - Road to Hill 30
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Benjamin Boerner

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Benjamin Boerner am 08 Apr 2005 @ 19:17
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