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Buzz! Das ultimative Musik-Quiz: Review

  Playstation 3 

Titel wie Buzz zeigen durchaus eindrucksvoll, wie sich die Spiele im Lauf der Jahre technisch entwickelt haben. Fing das schräge Quizspiel mit den lustigen, aber kabelgebundenen Buzzer-Geräten ganz harmlos 2005 auf der PlayStation 2 an, ist Buzz jetzt für die Nachfolgekonsole ein schickes, stylisches, hochmodernes und nach wie vor amüsantes Ratespiel für grosse und kleine Leute. Die neueste Ausgabe Buzz - Das ultimative Musik-Quiz bietet nicht nur das typische Konzept der letzten PS3-Ausgaben, sondern etliche Neuerungen und Verbesserungen.

Ab an die Buzzer

Wer glaubt, Buzz sei nur eine weitere Episode der bereits auf dem aktuellen Sony-Flaggschiff mehrfach ausgeschlachteten Reihe, der irrt sich zumindest halbwegs. Natürlich steht wieder der hässliche Blondschopf Buzz im Vordergrund, der den Spielern Fragen stellt. Selbstverständlich dreht sich dieses Mal alles um Musik aus den Charts der letzten Jahrzehnte, schliesslich verrät dies bereits die Bezeichnung des Spiels. Und ohne Frage kommen wieder die Buzzer zum Einsatz, vorzugsweise freilich die schnurlosen, die seit geraumer Zeit erhältlich sind. Neu sind jedoch einige Aspekte, die man schon zu Beginn feststellt. So können optional bis zu acht Teilnehmer nicht nur etliche neue Figuren auswählen, sondern ihnen dank der PlayStation Eye-Kamera auch ein eigenes Gesicht verleihen. Dazu kommt, dass es möglich ist, aus einem erstaunlich grossen Pool vorgegebener Namen den eigenen auszuwählen, damit der grenzdebile Moderator alle Spieler direkt ansprechen darf, auf Wunsch sogar mit lustigen Spitznamen.

Gegenüber den Vorgängern wurden auch etliche neue Spielarten innerhalb der virtuellen Quizshow integriert, beispielsweise muss man darum kämpfen, nicht in einen Kessel voller Schleim geworfen zu werden. Oder wie wäre es, ein Thermometer schnellstmöglich zum Kochen zu bringen? Klar, im Kern geht es immer darum, schnellst- und bestmöglich Fragen zu beantworten, damit es Punkte rieselt und die Gegner abgehängt werden. Doch die neuen Herausforderungen, immerhin vier Stück an der Zahl, verlängern ein normales Duell gegen Freunde auf bis zu 45 Minuten. Alternativ, und das ist auch neu, können kurze oder selbst ausgewählte Shows gestartet werden.

Sicher, etliche inhaltliche Neuzugänge wurden auch schon via Aktualisierung der Vorgänger integriert, insgesamt aber ist Buzz - Das ultimative Musik-Quiz vor allem für diejenigen überraschend umfangreich, die seit Jahren kein Buzz mehr erlebt haben.

Qualität der Fragen

Nicht hundertprozentig zufriedenstellend ist die Qualität der wirklich sehr zahlreich vorhandenen Fragen. So verfügt Buzz - Das ultimative Musik-Quiz vorrangig über nachgesungene Stücke. Die meisten Original-Tracks, die zu erraten sind, fehlen. Immerhin haben es viele Musikvideos ins Spiel geschafft, bei denen man sich Details merken sollte. Lustig ist das Erraten von akustisch verzerrten Melodien, aber auch diese basieren nur auf den echten Vorlagen, was häufig für Verwirrung sorgt. Über die unzähligen Kategorien kann man sich nicht beklagen, viele Fragen sind aber ungewöhnlich speziell und somit schwierig. Zum Glück steht erneut der Online-Modus zur Verfügung, mit dem man nicht nur gegen Leute über das Internet spielen kann, sondern sich neue und von der Community erstellte Fragen laden darf. Somit kann man sich mit Buzz - Das ultimative Musik-Quiz völlig andere Themen besorgen, wenn man keine Lust mehr auf Musik hat. Kostenpflichtige Fragenpakete dürften in den nächsten Wochen und Monaten sicher zunehmen, diese bezieht man direkt im PlayStation Store.

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Sven Wernicke

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Sven Wernicke am 10 Nov 2010 @ 10:36
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