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Buzz! Junior Jungle Party: Review

  Playstation 2 

Bisher musste man bei Buzz!-Spielen ausschliesslich Fragen beantworten. Dafür sind die speziellen Buzz!-Controller ja schliesslich auch gemacht. Dass diese allerdings durchaus auch anders zu gebrauchen sind, beweist "Buzz! Junior: Jungle Party", das sich, wie der Name bereits vermuten lässt, eher an die etwas jüngere Zockergemeinde richtet. Hier ist ausnahmsweise nicht Köpfchen, sondern vor allem gutes Reaktionsvermögen gefragt. Wieso, verraten wir euch in unserem Review.

Wie bereits erwähnt, ist "Buzz! Junior: Jungle Party" kein Quiz, sondern vielmehr eine Sammlung von insgesamt vierzig verschiedenen Minispielen, die ihr mit bis zu drei weiteren menschlichen Mitspielern oder auch alleine zocken könnt. Alleine machen diese allerdings bei weitem nicht so viel Spass wie zu viert vor einer Konsole. Nichtsdestotrotz ist auch der Singleplayer-Modus durchaus motivierend, da sich hier diverse Extras freispielen lassen. Ziel ist es, in zehn unterschiedlichen Minispielen eine möglichst hohe Punktzahl zu erreichen, um in der Highscore-Liste schlussendlich ganz oben zu stehen. Hat man einmal die höchste Punktzahl erreicht, gibt es allerdings kaum etwas, wofür es sich lohnen würde, das Ganze noch ein weiteres Mal in Angriff zu nehmen. Denn die zehn Minispiele sind leider stets fest vorgegeben, wodurch der Einzelspieler-Part schnell einmal ziemlich langweilig wird.

Mehr Spass zu viert

Wesentlich motivierender ist hingegen der Multiplayer-Modus, in dem ihr erst einmal euren Namen eingeben und einen eigenen Affen kreieren könnt, dessen Aussehen und Kleidung ihr selbst bestimmen dürft. Ausserdem müsst ihr festlegen, wie lange die Partie dauern soll. Habt ihr nicht so viel Zeit, empfiehlt es sich, lediglich eine kurze Runde zu starten, bei der die Minispiele jeweils zufällig ausgewählt werden. Wollt ihr diese selbst bestimmen, könnt ihr dies allerdings ebenfalls tun. Schliesslich machen nicht alle Minispiele gleich viel Spass. Zu guter Letzt gibt es auch noch einen Marathon-Modus, in dem alle der insgesamt vierzig Minispiele der Reihe nach absolviert werden müssen, was schon mal gut und gerne länger als eine Stunde dauern kann. Also definitiv nur was für Leute mit genügend Ausdauer. Damit ihr euch darauf vorbereiten könnt, haben die Entwickler auch noch einen Trainingsmodus ins Spiel integriert, in dem ihr die einzelnen Minispiele so lange üben könnt, wie ihr wollt.

Kindgerecht

Die Minispiele sind allesamt sehr unterhaltsam, wenn auch nicht besonders anspruchsvoll. Denn mehr als den richtigen der insgesamt vier verschiedenen farbigen Knöpfe des Buzz!-Controllers zur passenden Zeit zu drücken, braucht ihr eigentlich nie zu tun. Erwachsene Spieler werden sich deshalb schnell einmal ziemlich unterfordert fühlen. Für jüngere Zocker sind der Schwierigkeitsgrad und die Aufmachung der Minispiele hingegen bestens geeignet. So gilt es einmal beispielsweise, eine Bande hungriger Nilpferde zu füttern, während ihr ein andernmal versuchen müsst, einem Eichhörnchen mit einem Hammer eins überzubraten, was einfacher klingt als es in Wahrheit ist, da sich das kleine Tierchen in einem Baumstamm versteckt und seinen Kopf nur von Zeit zu Zeit aus einem der insgesamt vier Löcher herausstreckt. Das macht zwar durchaus Spass, ist jedoch bei weitem nicht so witzig wie das "Furz-Spiel", bei dem ihr mit einem Gorilla in einem Swimmingpool sitzt und euch möglichst anständig benehmen solltet. Zumindest wenn der grosse Affe wach ist, denn schläft er, müsst ihr so lang wie möglich furzen, um schlussendlich als Sieger dazustehen. Um zu erfahren, was in einem Minispiel genau zu tun ist, müsst ihr übrigens nicht extra die Anleitung durchlesen. Denn vor dem Start eines Minispiels erhaltet ihr stets eine ausführliche Erklärung, die euch mit den Grundlagen des jeweiligen Spiels vertraut macht, was vor allem zu Beginn ganz nützlich ist.

Unspektakulär

Grafisch sieht "Buzz! Junior: Jungle Party" nicht besonders spektakulär aus, was für ein Spiel dieser Art allerdings auch gar nicht nötig ist. Schliesslich soll der Spass und nicht die Optik im Vordergrund stehen. Trotzdem sehen die Charaktermodelle sowie die Animationen der Affen ganz ordentlich aus. Umso enttäuschender sind dafür die Umgebungen, welche doch einige Details vermissen lassen. Auch die Soundkulisse reisst einen leider nicht vom Hocker. Sowohl die Sprachausgabe als auch die Hintergrundmusiken hinterlassen einen eher mässigen Eindruck.

Buzz! Junior Jungle Party
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Tim Richter


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Tim Richter am 03 Nov 2006 @ 12:37
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