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Call of Duty - Finest Hour: Review

  Playstation 2 


Bereits zum x-ten Mal schickt ein Entwickler den Konsolen-Spieler in die grössten und wichtigsten Schlachten des Zweiten Weltkriegs. Medal of Honor, Men of Valor und Call of Duty, wer soll da denn noch die Übersicht behalten, dass fragt sich mancher sicherlich, doch mit Call of Duty: Finest Hour will Publisher Activision endgültig den Genre-Thron erklimmen. Ob es ihnen gelungen ist und wie sich der Konsolen-Only-Titel sonst so schlägt, wir verraten es euch in unserem ausführlichen Testbericht, natürlich, wie immer, live von der Front!



Story

Im Krieg kämpft niemand allein. Von den sandigen Dünen Nordafrikas bis hin zu den Ufern der Wolga, von den kleinen Trupps hinter den feindlichen Linien bis hin zu den gewaltigen Divisionen, die den Kampf an vielen Fronten schlugen. Die Soldaten der Alliierten stoppten die Deutschen, indem sie gemeinsam Seite an Seite kämpften...

Gameplay

Nicht wenige Titel haben das Potential auch Jahre nach ihrem Erscheinen noch immer die Massen zu begeistern, Call of Duty und das Addon United Offense für den PC gehören sicherlich mit dazu. Nun versucht Activision diese äusserst erfolgreiche Serie auch auf der Konsole weiterzuführen, natürlich Konsolen-Only.

Aufgeteilt ist Call of Duty: Finest Hour in insgesamt drei Kampagnen, in denen der Spieler die Geschicke unterschiedliche Menschen steuern darf. Die erste Kampagne erzählt von zahlreichen Soldaten, die für Mütterchen Russland ihr Leben opfern. Die nächsten beiden Kampagnen befördern euch einmal nach Afrika und nach Belgien. Gekämpft wird dabei entweder für die USA oder für England. Eine echte Kampagne im eigentlichen Sinne gibt es allerdings nicht. So begleitet ihr einen Protagonisten stets über zwei Missionen lang, danach wechselt der Charakter. Zwar hängen die Missionen irgendwie zusammen, allerdings kommt ein echtes Story-Gefühl nur sehr selten auf, dafür sind die Missionen und Aufträge einfach zu abstrakt und haben nur wenig miteinander zu tun. Begleitet werden die einzelnen Missionen mit kurzen Einleitungen, die flüchtig etwas über die zu spielende Person erzählen. Nur selten gibt es ein längeres Video mit Bildern aus dem Zweiten Weltkrieg zu sehen. Dem gegenüber seien allerdings wieder die zahlreichen und durchaus unterschiedlichen Missionsziele gestellt. Während man zum Beispiel in der einen Mission eine Traktorenwerkstatt zehn Minuten verteidigen muss, darf man in der nächsten Mission selbst in einen Panzer steigen und diesen nicht nur steuern, sondern sich auch das MG schnappen und die Kanone bedienen.

Ebenfalls sehr gut gefallen hat uns das Waffendepot, auf welches der Spieler während des Spieles zurückgreifen kann. So hat jede Nation unterschiedliche Waffen und Munition, die auch benutzt werden können. Falls einem allerdings einmal die Munition ausgehen sollte, kein Problem, kann man doch die Waffen getöteter Feinde einfach aufsammeln. Das Sammelsurium reicht dabei von einfachen Halbautomatik-Gewehren, über MPs, Scharfschützengewehren, Granaten bis hin zu Panzerfäusten, die mit einem gezielten Schuss einen ganzen Panzer vernichten können. Wieso es allerdings keine Faustfeuerwaffen wie Revolver oder Pistole gibt, wird wohl ein Rätsel bleiben. Für den Nahkampf besitzt aber jede Waffe einen Sekundärmodus, mit welchen man die Gegner einfach mit der Waffe niederschlagen kann.

Verletzungen lassen sich in Call of Duty: Finest Hour auf zwei Arten heilen. Zum einen gibt es in den Karten verstreute Erste Hilfe-Packs, die die Gesundheit ein Stückchen auffüllen können. Ferner gibt es Erste-Hilfe-Pakete, die man ebenfalls aufnehmen kann. Allerdings kann der Spieler selbst entscheiden, wann er ein solches Medi-Pack benutzen möchte. Dieses füllt beim Gebrauch die Gesundheitsanzeige so gut wie ganz auf. Damit es allerdings erst gar nicht zu einer Verletzung kommt, kann sich der Spieler ducken oder sogar ganz auf den Boden legen. Damit kann er über Kimme und Korn nicht nur besser und schneller zielen, auch er selbst wird nicht mehr sooft von Feinden getroffen. Falls man allerdings vor dem feindlichen Beschuss einmal weglaufen möchte, müssen wir davon abraten. Aus einem für uns nicht ersichtlichen Grund läuft unser Charakter immer unglaublich langsam, unsere Kameraden laufen stets voraus und dem Spieler teilweise sogar davon.

Call of Duty - Finest Hour
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Admin am 10 Mrz 2005 @ 12:57
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