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Champions of Norrath: Review

  Playstation 2 

Die Snowblind Studios machten sich mit Baldurs Gate: Dark Alliance einen Namen in der Szene. Für Sony Online Entertainment entwickelte man nun das viel versprechende Champions of Norrath, mit dem sie an die Erfolge des seinerzeit bei Interplay erschienenen ersten Teils der Dark Alliance Reihe anknüpfen wollen. In den Staaten schon längst erhältlich, dauerte die Veröffentlichung hierzulande ungewöhnlich lange. Doch umso grösser war die Erwartungshaltung nach den von Übersee herüber geschwappten Erfahrungsberichten. Ob wir uns in der im Everquest-Universum angesiedelten Welt wohl fühlten? Lest selbst!



Und wieder einmal dürft ihr als Weltenretter in Erscheinung treten. Die Hauptstadt der Waldelfen wird von habgierigen und blutrünstigen Goblins und Orks belagert. Der König ruft seine mutigsten Helden auf, ihm zur Seite zu stehen. Da lasst ihr euch selbstredend nicht lumpen und zeigt den bösen Kreaturen, wer der Herr im Walde ist. Doch bevor ihr euch in die virtuellen Abenteuer stürzt, erstellt ihr euren Charakter. Dies kann schon eine längere Zeit in Anspruch nehmen, da die Entscheidung zwischen Barbar, Magier, Dunkelelf, Kleriker oder Shadowknight nicht einfach fällt, zudem sich jede Charakterklasse in männlicher oder weiblicher Form wählen lässt. Je nach spielerischer Vorliebe sucht ihr den zu euch passenden Spielcharakter aus. Wer lieber als Haudrauf agiert, kommt kaum um den Barbaren mit seiner ungeheuerlichen Angriffswucht vorbei. Als eher defensiv kämpfender Spielertyp fällt die Entscheidung zwischen Magier oder Shadowknight hingegen gar nicht so leicht. Wer lieber Kreaturen auf seine Gegner hetzt, ist mit dem letztgenannten Charakter jedoch bestens bedient, da die Kontrolle über untote Wesen zu den Spezialfertigkeiten des Shadowknight gehört.

Sammelleidenschaft

Sind die ersten Quests zu Beginn gelöst, beginnt der genretypische Abenteurer-Rollenspiel-Alltag. Zahlreiche Monster werden gemetzelt, Rüstungen und Waffen gesammelt oder verkauft, Erfahrungspunkte gescheffelt und schliesslich beim Levelaufstieg Fertigkeitspunkte verteilt. Klingt altbacken und langweilig? Ist es aber nicht, denn was Champions of Norrath vom Einheitsbrei so mancher Spiele unterscheidet, sind die zahlreichen liebevollen Details, welche den Spielalltag so fesselnd machen. Das Menüsystem ist äusserst komfortabel gestaltet worden, was sich speziell im Inventar und in Verkaufsaktionen bei den Händlern sehr positiv bemerkbar macht. Wer mag, kombiniert magische Gegenstände miteinander und gestaltet sich so seine ganz persönlichen magischen Artefakte. Diese Option ist jedoch begrenzt, da nur wenige Slots hierfür zur Verfügung stehen. Doch auch der Fertigkeitenbaum weiss mit einem hohen Informationsgehalt zu überzeugen. Jeder Zauber, jede Spezialattacke wird bei Anwahl direkt erläutert, lästiges Nachlesen im Handbuch entfällt somit. Die Sammelleidenschaft überkommt euch rasch, dann an jeder Ecke gibt es etwas Neues zu entdecken und das nächste Monster könnte ja wieder etwas Interessantes fallenlassen. Dummerweise hört ihr euren Charakter dann allzu oft rufen Ich bin überladen, da auch Heiltränke, Pfeile und ähnlich kleine Dinge viel an Belastung ausmachen ? wohl eher eine Folge des Volumens, als des tatsächlichen Gewichtes.

Champions of Norrath
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Admin am 10 Mrz 2005 @ 12:53
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