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Cold Fear: Review

  Playstation 2 


Eigentlich verbindet der Mensch mit grossen Schiffen nur luxuriöse Assoziationen. Schönes Wetter, glattes, tiefblaues Meer und möglicherweise Partys bis spät in den Morgen. Doch in Cold Fear ist alles etwas anders. Unser Held findet sich in einem heruntergekommenen, russischen Tanker wieder. Wir müssen uns, alias Tom Hansen, auf den Weg machen und unsere Leute in diesem stinkigen Schiff suchen, welche aus einer früheren Inspektion nicht zurückgekehrt sind. Das Leben ist doch hart, oder Tom?



Story

Im Nordpazifik geschehen in letzter Zeit seltsame Dinge. Nicht nur, dass dort eine geheime abgelegene Bohrinsel, welche Gerüchten zufolge zu illegalen Forschungszwecke genutzt wird, existiert, sondern auch der Umstand, dass plötzlich die gesamte Besatzung der Bohrinsel gegen Maschinen ausgetauscht werden, machen die CIA stutzig. Diese nehmen postwendend ihre Ermittlungen auf. Als erstes nimmt man dabei das Schiff einiger Walfänger, die Eastern Spirit, genauer unter die Lupe, welche zwischen der Bohrinsel und dem Festland hin und her pendelt. Der Spieler schlüpft in die Rolle von Tom Hansen, der die Aufgabe bekommt das Schiff eine Nacht lang zu überwachen. Als er am Einsatzort ist, bemerkt er schnell dass etwas nicht stimmt. Nichtsdestotrotz nimmt er sich seiner heiklen Mission an und beginnt seine Durchsuchung. Von der Story kann man wahrlich halten was man will, doch das neue, unverbrauchte Setting auf einem alten Schiff ist schon ein grosser Pluspunkt des Spieles.

Gameplay

Am Spielprinzip hält sich jedoch Cold Fear am Einheitsgemüse fest. Kleinere Rätsel und vor allem massig viele Schiessereien stehen auf dem Tagesprogramm. Schon nach wenigen Spielminuten auf dem unheimlichen Schiff tauchen die ersten Schatten der Untoten auf. Nachdem ihr einen Kontaktmann tot aufgefunden habt, fängt dann der Gruselspass erst richtig an. Dabei erwarten den Spieler immer wieder herrliche Schockmomente, welche für einen kurzen entsetzten Aufschrei sorgen können. Leute mit einem schwachen Herz seien an dieser Stelle schon einmal vorgewarnt. Der Schwerpunkt liegt bei Cold Fear eindeutig auf der brutalen und rabiaten Action. Die Gewaltdarstellung ist überaus exzessiv und ohne Blutverspritzen läuft hier gar nichts. Zum Teil nehmen die Darstellungen im Spiel ekelhafte Dimensionen an: In die Mäuler der toten Wachmänner und der Schiffsbesatzung kriechen nämlich immer wieder kleine Exocels, spinnenartige Dinger, welche damit die Untoten wieder zum Leben erwecken , ein wahrlich schauderhafter Akt, welcher mit einer ekelhaften Zwischensequenz noch entsprechend dokumentiert wird. Kein Wunder also, dass das Spiel eine Ab 18 Jahren-Einstufung erhalten hat.

Damit ihr euch gegen die Untoten wehren könnt, weist Tom Hansen ein ordentliches Waffenarsenal auf, welches im Verlaufe des Spieles immer weiter aufgestockt wird. Am Anfang ist Tom nur mit einer kleinen, jedoch sehr durchschlagskräftigen Pistole unterwegs. Danach kommen noch eine Kalashnikov, eine Schrotflinte, eine Harpune und ein effektiver Flammenwerfer hinzu. Bei letzterem Werkzeug müsst ihr jedoch vorsichtig sein: Wer den Flammenwerfer in den Aussenlevels im Gegenwind einsetzt, wird selbst gegrillt. Nebst den Untoten warten auch russische Wachmänner auf euch niedergestreckt zu werden.

Cold Fear
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Admin am 16 Mrz 2005 @ 22:25
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