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Cold Winter: Review

  Playstation 2 


Nachdem man sich in Area-51 mit gefährlichen Aliens herumschlagen und in Project Snowblind im Jahre 2065 für Recht und Ordnung sorgen musste, wird es langsam aber sicher Zeit, wieder einmal einen etwas realitätsbezogenen Ego-Shooter auf den Markt zu bringen. Das dachten sich wohl auch die Jungs von Swordfish und entwickelten deshalb einen waschechten Agenten-Thriller, in dem es unter anderem auch um die berüchtigte britische Geheimorganisation MI6 geht, wobei James Bond seine Finger ausnahmsweisefür einmal nicht im Spiel hat. Jetzt fragt ihr euch bestimmt, wer sonst noch so verrückt sein könnte, sich ganz alleine dDutzenden von Feinden gegenüberzustellen? Die Antwort auf diese und weitere Fragen, gibt's in unserem Review.



In Cold Winter übernehmt ihr die Rolle von Andrew Sterling, einem ehemaligen Agenten der britischen Geheimorganisation MI6, die man ja bisher vor allem aus den James Bond-Filmen kannte. Dabei hat das Spiel mit diesen eigentlich rein gar nichts zu tun, was jedoch nicht heisst, dass es nicht auch in Cold Winter richtig zur Sache geht. So findet ihr euch gleich zu Beginn eingesperrt im Todestrakt eines chinesischen Gefängnisses wieder, wo Andrew nur darauf wartet, hingerichtet zu werden. Wie gut, dass er sich auf seine Kollegin Kim verlassen kann, dank der er sich bereits nach kurzer Zeit wieder auf freiem Fuss befindet. Kaum draussen, geht das Abenteuer für ihn allerdings erst so richtig los. Als kleines Dankeschön sozusagen, soll er Kim helfen, die Welt vor der totalen Zerstörung durch atomare Waffen zu bewahren. Wirklich originell ist die Story damit zwar nicht, fesselt einen vor allem dank spektakulären, wenn auch ziemlich brutalen, Zwischensequenzen allerdings trotzdem vom Anfang bis Schluss vor den Bildschirm.

Weil es in Ego-Shootern bekanntlich hauptsächlich um Action geht, gibt es auch in Cold Winter jede Menge davon, wobei man ausnahmsweise für einmal nicht nur einen schnellen Zeigefinger, sondern auch eine gehörige Portion Hirnschmalz benötigt, da die Feinde alles andere als dumm sind und sich äusserst realistisch verhalten. Wer also ohne zu überlegen einfach blindlings auf seine Feinde losstürmt, wird in den meisten Fällen den Kürzeren ziehen. Wie gut, dass praktisch die ganze Umgebung interaktiv ist und einem dadurch jede Menge taktische Hilfsmittel zur Verfügung stellt. So könnt ihr Tische und andere Gegenstände beispielsweise einfach umkippen und kurzerhand als Deckung benuützen, was vor allem in brenzligen Situationen schon mal ganz nützlich sein kann. Solltet ihr dennoch einmal von einer Kugel getroffen werden, hat Andrew ja glücklicherweise stets eine nützliche Reiseapotheke dabei, mit der er sich beliebig oft heilen kann. Der Nachteil daran ist nur, dass die Heilung ziemlich viel Zeit in Anspruch nimmt und daher nicht während einer Schiesserei ausgeführt werden sollte. Nicht zuletzt deswegen ist es klug, die Augen jederzeit nach Schutzwesten offen zu halten, dank denen ihr euch nicht nach jedem Schusswechsel zu heilen braucht.

Cold Winter
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Tim Richter

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Tim Richter am 20 Jun 2005 @ 12:29
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