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Commandos Strike Force: Review

  Playstation 2 

Nach Commandos, Commandos 2 und Commandos 3: Destination Berlin erlebt die Spielereihe eine Wandlung und Eidos portiert zusammen mit den spanischen Pyro Studios, die auch schon Commandos 2: Men of Courage für die PS2 entwickelten, die Taktik-Serie in das Genre der Ego-Shooter. Ob dieser Mix geglückt ist, oder ob man besser bei den Wurzeln der Serie geblieben wäre, zeigt euch der Test.


Aller guten Klassen sind drei

Wir schreiben das Jahr 1942. Die berüchtigte Strike Force, im Spiel repräsentiert von einem Green Beret, einem Spion und einem Scharfschützen, wird von den Amerikanern auf den Plan gerufen und soll feindliche Stellungen sabotieren und ausspionieren oder zum Beispiel Waffendepots hochjagen. Dazu begibt sich das eingespielte Trio auf den Weg ins verschneite und eisige Norwegen, nach Frankreich oder zu Mütterchen Russland.

Richtig, ihr seid als Trio unterwegs. Daher ist es sehr naheliegend, dass ihr jeden der drei Charaktere auch eigenhändig steuern könnt. Steuert ihr den einen Charakter, übernimmt die KI die Kontrolle über die anderen beiden Charaktere. Figur Nummer Eins ist der Green Beret O?Brien und ist so etwas wie ein Bruce Willis im zweiten Weltkrieg - nämlich ein Draufgänger und der Mann fürs Grobe. Immer dann, wenn man jemanden braucht, der seinen Finger schnell am Abzug hat, um eine bleihaltige Schneise durch die gegnerische Front zu ziehen, ist er des Spielers erste Wahl. Der Zweite im Bunde ist ein Spion namens Brown. Er hat ursprünglich deutsche Wurzeln und eignet sich somit bestens für diesen Job, da er mit Sicherheit unter den deutschen Soldaten am unwahrscheinlichsten auffliegen würde. Mit ihm hat man die Möglichkeit, in feindliche Uniformen zu schlüpfen und gegnerische Einrichtungen zu infiltrieren. Fliegt er auf und wird, meist von ranghöheren Offizieren, entdeckt, muss aber auch er zur Waffe greifen. Greift er nicht zur Waffe, knackt er Schlösser und stranguliert die Gegner. Last but not least noch eine Vorstellung des letzten spielbaren Charakters: Scharfschütze Hawkins. Mit ihm schaltet man vornehmlich aus grosser Entfernung gegnerische Soldaten aus. Es ist sogar möglich, in einen Slow-Motion-Modus zu schalten, um besonders genaue Treffer zu landen. Leider kommt es meist nicht darauf an, wo man den Gegner trifft. Ob ein Schuss ins Bein oder ein Schuss in den Knopf: Bei Eidos macht man da irgendwie keinen grossen Unterschied.

Für Abwechslung ist gesorgt...

Nebst der Abwechslung bei den Charakteren, zwischen denen man ganz einfach mit der Dreiecks-Taste des Controllers hin und her schaltet, gibt es auch bei den vielfältigen Missionen Pluspunkte. Diese reichen von Geiselbefreiungen oder der Infiltration gegnerischer Stützpunkte bis zum Halten einer Brücke. Da man drei Charaktere steuert, hat man bei der Art und Weise, wie man eine Mission meistern will, natürlich eine recht grosse Freiheit. Geht man lieber lautlos und schleichend vor und entledigt sich der Gegner mit Wurfmessern oder schallgedämpften Kanonen? Oder mäht man sich in Rambo-Manier durch die Gegner? Diese Entscheidung übergibt Eidos dem Spieler. Die vielen Möglichkeiten lassen das Spiel dadurch nicht so schnell langweilig werden. Bis jetzt alles schön und gut.

Commandos Strike Force
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Andy Wyss

Commandos-Strike-Force


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Andy Wyss am 02 Apr 2006 @ 12:41
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