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Conan Next: Review

  Playstation 3 

Wer kennt ihn nicht? Conan den Barbaren, der mit dem gleichnamigen Film 1982 den österreichischen Bodybuilder Arnold Schwarzenegger weltberühmt gemacht hatte. Spätestens seitdem gehört der muskelbepackte Cimmerier zu den bekanntesten Filmhelden unserer Zeit. Das beweisen nicht zuletzt auch die diversen mehr oder weniger erfolgreichen Videospielumsetzungen. Erst kürzlich haben die Entwickler von Nihilistic Software ein Hack 'n' Slay-Abenteuer mit dem Titel Conan auf den Markt gebracht, in dem ihr, wie der Name des Spiels bereits vermuten lässt, in die Rolle des berühmten Barbaren schlüpfen und euch in bester God of War-Manier durch unzählige Gegnermassen metzeln dürft. Warum das in der deutschen Version nur halb so viel Spass macht, erfahrt ihr in unserem Review.

Conans Abenteuer beginnt auf der Insel Balmoria, die sich irgendwo im Meer des Westens befindet. Dort sucht er nach Gold und anderen Reichtümern, wobei er zufällig das Grab des finsteren Zauberers Graven öffnet. Dessen Waffe ist der Schwarze Tod, eine Plage, die den Menschen ihre Seelen raubt. Graven ist also ganz schön mächtig. Es gibt nur eine, die dem bösartigen Zauberer trotzt. Und zwar die tapfere Kriegerin A'Kanna, deren Heimat und Volk von Graven vernichtet wurden. Dummerweise kann sie die Waffe nicht selbst führen, welche den Fiesling aufhält. Einzig Conan verfügt über diese Stärke. Deshalb schliesst sie sich kurzerhand mit dem Kraftprotz zusammen, der auf seiner gefährlichen Reise Meere und Ländereien überwindet, sich gegen Sanddrachen, Elefantendämonen und andere unnatürliche Bestien zur Wehr setzen muss. Macht euch also auf ein paar verdammt harte Kämpfe gefasst.

Kratos lässt grüssen

Bereits nach wenigen Spielminuten wird klar, dass sich die Jungs von Nihilistic Software so einiges beim grossen Genrekonkurrenten God of War abgeschaut haben. Genau wie Kratos besitzt auch Conan unterschiedliche Attacken, die er zu diversen mächtigen Kombos verbinden kann, um die unzähligen Gegner, welche sich ihm in den Weg stellen, ordentlich zu vermöbeln. Welche Kombos ausgeführt werden können, hängt von eurer jeweiligen Bewaffnung ab, von der es insgesamt drei verschiedene Arten gibt. So habt ihr beispielsweise die Möglichkeit, ein einhändiges Schwert und einen Schild zu führen, was in erster Linie vorsichtigen Kämpfernaturen zu empfehlen ist. Wesentlich offensiver ist es hingegen, mit zwei Schwertern gleichzeitig oder einer schweren zweihändigen Waffe zu kämpfen.

Allerdings seid ihr gegnerischen Angriffen dank der komfortablen Blockenfunktion auch ohne Schild nicht schutzlos ausgeliefert. Pariert ihr einen Angriff zur richtigen Zeit, könnt ihr sogar einen verheerenden Konter starten, der euren Widersacher für immer ins Reich der Toten befördert. Nichtsdestotrotz sind die Kämpfe vor allem im späteren Spielverlauf ganz schön anspruchsvoll. Insbesondere die eindrucksvollen Bossgegner verlangen einem wirklich alles ab. Schade nur, dass die Spieldauer mit gerade mal sechs bis acht Stunden nicht sonderlich lang ausgefallen ist. Darüber kann auch der knüppelharte Endkampf, an dem ihr locker über eine Stunde zu knabbern haben werdet, nicht hinwegtäuschen.

Ähnlich wie bei God of War hinterlassen die Gegner nach ihrem Ableben auch in Conan verschiedenfarbige Runen, die eure Gesundheit wiederherstellen, die Waffenfertigkeitsanzeige auffüllen und euch Erfahrung verleihen, die es euch erlaubt, neue Kombos zu erlernen. Erfahrung erhaltet ihr ausserdem für das Aufbrechen von Schatzkisten, die in den Levels immer wieder zu finden sind. Genauso wie die leicht bekleideten Jungfern, welche entführt und gefangen genommen wurden. Sie zu befreien ist nicht nur edel, sondern beschert euch jeweils eine saftige Belohnung.

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Tim Richter


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Tim Richter am 01 Nov 2007 @ 20:11
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