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Crusty Demons: Review

  Playstation 2 

Crusty Demons platziert halsbrecherische Sprünge und Tricks auf schweren Motorrädern in ein Setting voller Rampen und Hindernisse, das eines Tony Hawk würdig wäre, und würzt das Ganze mit verrückten Charakteren und einer noch viel verrückteren Story. Wieso wir finden, dass das Konzept nicht ganz aufgeht, könnt ihr hier im Detail nachlesen.

Einmal Hölle und zurück, bitte

Die Story des Spiels ist wirklich abgedreht und soll als Aufhänger für die vielen Missionen dienen, denen ihr im Laufe des Spiels ausgeliefert seid. Die Crusty Demons gibt es wirklich, sie sind Mitglieder einer amerikanischen Gruppe von Freeridern, die für ihre gewagten Motorrad-Stunts bekannt sind. Im Spiel kommen sie bei einem besonders gefährlichen Stunt allesamt ums Leben und finden sich kurz darauf in der Hölle wieder. Nun sollen sie für den Teufel höchstpersönlich auf ihren Motorrädern etliche Aufgaben erfüllen, damit dieser ihnen ihre Seelen wieder zurückgibt. Als Gegenleistung schenkt er ihnen die Unsterblichkeit. Das heisst, dass ihr euch bei einem Sturz zwar jeden nur erdenklichen Knochen brechen könnt, aber sterben ist nicht möglich. Genau, absolut sinnlos, aber lieber eine schlechte Story, als gar keine.

Evil Knievel meets Tony Hawk

Das Spielprinzip ist einfach. Stellt Euch Tony Hawk's Pro Skater vor, allerdings ohne Skateboards, dafür mit Motorrädern. Im Auftrag des Teufels werdet ihr im Spiel fünf Städte aufsuchen, um dort die Leute mit euren Tricks und Stürzen zu beeindrucken und zu begeistern. Nach New York werdet ihr Cancun, Amsterdam, Rio und Tokio bereisen, um als Showdown ein Rennen in Arizona zu bestreiten. In allen Levels finden sich genügend Rampen und andere Hindernisse, um möglichst krasse Sprünge zu vollführen. Solltet ihr einmal einen Trick oder eine Landung verpatzen, dann fliegt euer Fahrer in hohem Bogen vom Motorrad und kracht mit voller Wucht auf den Boden, gegen eine Wand oder dergleichen. Es brechen Knochen und es fliesst literweise Blut. Das Ganze kommt sehr makaber daher, denn dabei werden Röntgenbilder der gebrochenen Körperpartien eingeblendet und eine Anzeige verrät, wie viel Blut ihr verloren habt. In anderen Spielen würde dies einen Punktabzug geben, nicht aber in Crusty Demons. Im Gegenteil, je brutaler der Sturz und je schmerzhafter die Verletzungen, desto mehr Punkte werden euch gutgeschrieben. Crashes sind sogar Pflicht, um einige der Missionen zu erfüllen. Auf Knopfdruck fliegt euer Alter Ego nämlich in Zeitlupe über die Lenkstange und ihr könnt - ähnlich wie beim After Touch in Burnout - seine Flugbahn mit dem linken Analog-Stick beeinflussen. So könnt ihr Ziele treffen, die dann Punkte geben.

Viel mehr kriegt ihr allerdings für gewagte Tricks zu Boden und in der Luft und für Combos, welche ihr mit Wheelies oder Stoppies aneinanderreihen könnt. Leider ist eure Trickkiste beschränkt, dafür sind die Stunts nicht allzu schwer auszuführen, da ihr lediglich zwei Tasten und jeweils eine Richtung mit dem linken Analog-Stick dafür braucht. Tricks, Combos und Stürze füllen auch euren Nitrotank auf, den ihr dann zünden könnt, um so besonders hoch oder weit zu springen. Mit R1 könnt ihr die Zündung dosieren, während ihr mit R2 den Tank auf einmal entleert, wobei die Kamera in den Zeitlupenmodus wechselt, so dass ihr mehr Zeit habt, um möglichst viele Tricks aneinanderzureihen.

Crusty Demons
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Luca Cannellotto

Crusty-Demons


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Luca Cannellotto am 20 Jan 2007 @ 00:11
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