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Cyclone Circus: Review

  Playstation 2 

Windgetriebene Fahrzeuge, an den Untersätzen befestigte Flügel, die einer mutierten Libelle entnommen zu sein scheinen und unglaublich, ja gar wagemutig ausführbare Tricks sollen dem Spiel Cyclone Circus von Playlogic einen Erfolg garantieren. Ob dieses, nennen wir es mal Experiment, gelungen ist, oder ob die fliegenden Windmühlen ganz schnell wieder abstürzen, verrät euch der Test.


Hartes Leben

Das Leben eines Videospiel-Redakteurs kann schon hart sein. Es gibt Tage, da flattern absolute Top-Spiele in die Redaktion. Auf der anderen Seite gibt es Tage, an denen Spiele wie Cyclone Circus zum Testen anstehen. Cyclone Circus, auf was für ein Genre lässt dieser Titel wohl schliessen? Um was geht es da? Einen Wirbelsturm-Zirkus? Action? Hüpfspiel?

Weit gefehlt, auch wenn es der Name nicht vermuten lässt, so handelt es sich bei dem Spiel um ein Rennspiel. Ein Rennspiel mit windgetriebenen Pseudo-Fahrzeugen, welche eine Art Segel aufgesetzt bekommen haben. Klingt schräg? Ist es auch.

Das "Spiel"

Nach einem kurzen Intro, welches zu epileptischen Anfällen verleiten kann, wird man von einem Startbildschirm begrüsst, der niedriger aufgelöst und spartanischer nicht sein könnte. Nun gut, ist ja nicht so schlimm, es handelt sich ja nur um einen Startbildschirm. Schliesslich ist der erste Eindruck, wie im echten Leben, ja nicht so wichtig. Gleich danach geht es weiter ins Hauptmenü, wo der Spieler die Wahl zwischen einer Weltmeisterschaft, Tutorial, Einzelrennen und der Trick-Herausforderung hat.

Die Weltmeisterschaft stellt dabei, unschwer zu erkennen, den Kern des Spiels dar. Stürzen wir uns also gleich ins Getümmel und versuchen, die Weltmeisterschaft zu gewinnen. Schliesslich erwartet uns ein Platz in einer vom Spiel nicht genauer definierten Ruhmeshalle. Gleich nach der Wahl dieses Spielmodus fällt auf, dass, obwohl man das Spiel noch nie im Leben angerührt hat, bereits zwölf Prozent des Spiels abgeschlossen hat. Ich dachte immer, man fängt bei einer Karriere bei Null an. Nun gut, über solche Dinge kann man ja auch noch hinwegsehen. Wählen wir also den ersten von insgesamt acht Renn-Events aus. Dieser nennt sich "Mondo Africana". Der Name lässt hier erahnen, was für ein Setting uns hier erwartet.

Nach einer kurzen Ladezeit geht es auch schon direkt mit einem kleinen Rundflug über die Strecke los, danach kann man gleich selber die Hände ans Steuer legen. Nach ein paar Sekunden merken wir aber, dass es Entwickler Playlogic absolut verschlafen hat, auch nur eine halbwegs anständige Steuerung zu kreieren. Die Fahrzeuge steuern sich extrem hakelig und absolut ungenau über die Strecke. Ohne Übung verfängt man sich dauernd in einer Wand oder rast einen Abgrund hinunter. Gezielte Überholmanöver werden so schnell zur reinen Glückssache. Dazu kommt, dass euch der Rückenwind, der ähnlich wie in The Legend of Zelda: The Wind Waker mit weissen Streifen dargestellt wird, die Steuerung noch zusätzlich erschwert und das Gefährt des Öfteren mal auf zwei Rädern fahren lässt, was die Angelegenheit noch schwieriger macht, als sie ohnehin schon ist.

Cyclone Circus
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Andy Wyss

Cyclone-Circus


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Andy Wyss am 24 Mrz 2006 @ 00:08
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