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Dark Souls: Review

  Playstation 3 

Harte Zeiten für Casual Gamer: Mit Dark Souls platziert From Software ein Action-Rollenspiel auf dem Markt, das selbst Vollprofis überfordern könnte. Gestorben wird im Minutentakt - und gestaunt, über ein durchweg gelungenes Spiel.

2009 muss ein gutes Jahr für die Hersteller von Gamepads gewesen sein. Das Action-Rollenspiel Demon's Souls verblüffte seinerzeit mit guter Grafik, angenehmer Geschichtenerzählung und unglaublich herausfordernden Kämpfen. Die waren teilweise so heftig, dass sicher nicht nur eine Handvoll Spieler in einem Wutanfall Gamepads an die Wand schleuderte. So manches Spieler-Ego ging dabei gleich mit zu Bruch. Bis dato zählt das Spiel mit zu den schwierigsten im gesamten Spieleuniversum. Aber Profispieler lieben die Herausforderung, und so ist es kein Wunder, dass sich um Demon's Souls eine regelrechte Fangemeinde scharte, die sehnlichst einen Nachfolger erwartete. From Software bedient den Markt nun mit Dark Souls und bleibt mit dem Spiel der gestarteten Linie treu. Der Name der offiziellen Domain zum Spiel macht klar, womit es der Quicksaver von heute zu tun bekommt: preparetodie.com. Nichts für Gelegenheitsspieler: Wer sich auf Dark Souls einlässt, benötigt eine gehörige Portion Frustresistenz, Übung und die Bereitschaft, etliche Tode und Wiederholungen in Kauf zu nehmen. Wer das schafft, ohne gleich in den ersten Spielabschnitten den Controller zu zerdeppern, wird mit einem Action-Rollenspiel der Extraklasse belohnt.



Das spannende Leben nach dem Tod

In der finsteren, mittelalterlich anmutenden Welt von Dark Souls regiert der Tod. Dämonen haben in erbitterten Schlachten die Drachen bezwungen, Horden von Untoten und Monstern machen dem Land zu schaffen - Anarchie hält das Böse zusammen. Und mittendrin erwacht nun die Spielfigur in einem Verlies. Als Untoter. Allein, ohne zu wissen, was zu tun und wie das eigene Schicksal zu deuten ist. Die Figur ist Träger des Finsternisrings und damit verbannt in das Schattenreich, der Welt der Toten. Geschichte schreibt in Dark Souls der Spieler. Dafür ist die Welt offen genug. Entscheidungen sind nicht mehr rückgängig zu machen und prägen den Verlauf, denn Dark Souls speichert nach jeder Aktion sofort den Spielstand - nicht mal ein schnelles Hasten zum Ausschalter der PS3 bewahrt den Spieler vor den Auswirkungen seiner Entscheidungen. Grundsätzlich hält sich die Rahmenhandlung des Spiels bedeckt im Hintergrund. Ein paar grössere Quests sind zu meistern, sporadisch platzierte NPCs im Spiel helfen nur bedingt weiter oder verwirren mit pathosgeschwängerten Satzkonstruktionen, scheinbar ohne Sinn und Verstand. Zeit, zu handeln! Mit welchem Ziel auch immer.

Dark Souls
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Thomas Richter


Dark-Souls


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Thomas Richter am 11 Okt 2011 @ 19:06
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