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Darkwatch: Review

  Playstation 2 

Hat von euch schon jemand Vampire im Wilden Westen gesehen? Ihr denkt, dass ist völlig unmöglich? Dann müssen wir euch leider enttäuschen. Im neuesten Werk von Ubisoft begebt ihr euch in den Westen metzelt euch durch Horden von Untoten und erlebt die eine oder andere Überraschung.

Neue Helden braucht das Land

Diese Aussage trifft den Nagel auf den Kopf. Statt der x-ten Auflage eines Shooters, bescheren euch Ubisoft und die High-Noon-Studios einen neuen Videospiele-Helden in einem abgefahrenen Setting. In Darkwatch schlüpft ihr in die Rolle des Revolverhelden Jericho Cross, der sich im Wilden Westen auf die Suche nach dem Vampirkönig Lazarus macht. Da Jericho jedoch kein 08/15-Held ist, haben sich die Entwickler etwas einfallen lassen. Nachdem er von Lazarus gebissen wurde, verspürt er nicht nur den Drang nach Blut, sondern verfügt von nun an auch über übermenschliche Kräfte. Damit er diesen Fluch jedoch wieder loswerden kann, braucht er die Hilfe der Darkwatch. Also macht ihr euch auf die Suche nach dem Hauptquartier des Geheimbundes, welcher schon seit Jahrhunderten gegen die Vampirplage ankämpft.

Back to the roots!

In Darkwatch spielt ihr den Grossteil der Missionen aus der Ego-Perspektive. Das Level- und Missionsdesign ist klar definiert: Es gibt nur einen Weg, Nebenaufgaben und Rätsel sucht man vergeblich. Ergo steht massig Action auf dem Programm. So müsst ihr euch mit enormen Ansammlungen von Untoten und anderem Gesocks herumschlagen. Dabei nehmt ihr Skelette, auferstandene Indianer und fliegende Blutsauger mit allen möglichen Feuerwaffen aufs Korn. Angefangen bei einer Schnellfeuerpistole bis hin zur schwergewichtigen Schrotflinte. Da ihr immer nur zwei der zehn Waffen gleichzeitig tragen könnt, müsst ihr immer genau nachdenken, für welche Schiessprügel ihr euch entscheidet. Neben den Waffen dürft ihr noch sechs Stangen Dynamit mit euch herumschleppen, welches vor allem sehr effektiv gegen mehrere Gegner einsetzbar ist. Da die verschiedenen Gegnertypen unterschiedlich agieren, werden die Kämpfe nie langweilig, sondern spielen sich sehr abwechslungsreich. So laufen Skelette blitzschnell auf euch zu, während die Riflemen euch aus der Entfernung aufs Korn nehmen. Da sich das Kampfgeschehen dank der präzisen Steuerung gut steuert, habt ihr jedoch nur selten Probleme mit den Ausgeburten der Hölle. Sollte es euch trotzdem mal an den Kragen gehen und ihr segnet das Zeitliche, werdet ihr an sehr fair verteilten Speicherpunkten zurückgesetzt. Dadurch kommt nur ganz selten Frust auf.

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Daniel Hanin

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Daniel Hanin am 20 Okt 2005 @ 19:05
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