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Def Jam - Icon: Review

  Playstation 3 

Electronic Arts erfüllte mit der Def Jam-Reihe zahlreiche Träume vieler Beat? em Up-Fans, vor allem denen, die nebenbei auch noch auf Hip Hop stehen. Denn bekannte Künstler wie Ludacris oder Methodman verprügelten sich ohne Rücksicht auf Verluste und im Hintergrund ertönten die eigenen Hymnen. Ob der erste reine Next Gen-Ausflug genau so überzeugen kann wie die Vorgänger, erfahrt ihr in unserem PlayStation 3-Test.

Na du Fau, hafft du noch Ffpucke?

War der erste Teil der Def Jam-Reihe noch eher ein Wrestlingtitel, hat sich das Spielprinzip spätestens mit dem jetzt erhältlichen dritten Teil vollends auf das eines klassischen Beat' em Ups eingeschossen. Gleichgeblieben ist das grundlegende Szenario. Als einer von vielen, naja, offensichtlich bekannten Hip Hop-Stars stellt ihr euch einem Gegner in einer von zahlreichen interaktiven Arenen und gebt euch solange was auf die Glocke, bis einer von beiden weder hipt, noch hoppt. Dabei prügelt ihr euch durch ein Fernsehstudio, eine Vorstadtsiedlung, über das Dach eines Wolkenkratzers, durch einen Hip Hop-Club, über eine Tankstelle oder quer durch ein nobles Penthouse. Die einzelnen Schauplätze haben die Entwickler dabei sehr ansprechend und realistisch gestaltet, mitunter grenzt die Grafik dabei an Fotorealismus - allerdings nur zu Beginn des Kampfes.

Je weiter ein Fight fortschreitet, desto lädierter werden nicht nur die beiden Kämpfer, nein, auch die Umgebung leidet massiv unter der heftigen Prügelei und, fast wie im wirklichen Leben, auch unter der laut wummernden Hip Hop-Musik. Tatsächlich sorgen die Beats und Bässe der vorher ausgewählten Songs für ordentlich Schaden im Gebälk. In unregelmässigen Abständen schlägt der Bass unerbittlich zu und zerlegt die Spielumgebung spektakulär ein Stück mehr. Diese Situationen könnt ihr dann mit etwas Timing nutzen und euren Gegenspieler kontrolliert in umherfliegende Trümmer laufen lassen. Irgendwann explodieren dann die Zapfsäulen der Tankstelle, das Penthouse fängt Feuer oder die Pyrotechnik und der Kamerakran im TV-Studio geraten völlig ausser Kontrolle. Eine herrliche Methode, die Action auf dem Bildschirm spektakulärer wirken zu lassen, als sie eigentlich ist. Etwas surreal anmuten lässt das ganze aber die Tatsache, dass auch der 2D-Hintergrund mit den Bässen zunehmend zerspringt und völlig unrealistische Bilder erzeugt. Das beisst sich massiv mit dem ansonsten so bemüht realistischen Grafikstil des Titels.

Alter, bist du fit?

Auch ungewohnt: es gibt nicht einmal ansatzweise irgendeine Form eines HUDs. Das gesamte Spiel kommt ohne Statusanzeigen aus, wie es eurem Kämpfer geht, müsst ihr im Kampf an seinem Körper und vor Allem den Kratzern in seinem Gesicht ablesen. Das ist leider im Eifer des Gefechts nicht immer so einfach, wie es klingt und so hofft man oftmals nach einem Schlag des Gegners, dass man noch nicht umfällt. Um dennoch grob abschätzen zu können, wann der Kampf verloren oder gewonnen ist, sorgt ein spezieller Farbfilter für ein leicht verfremdetes Bild, sobald einer der Kämpfer kurz vor dem finalen KO steht. Immerhin eine kleine Orientierungshilfe.

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Daniel Hanin

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Daniel Hanin am 03 Mai 2007 @ 09:43
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