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Der Polarexpress: Review

  Playstation 2 


Zeitgleich zum Film

Der Polarexpress

, der momentan in den Kinos läuft, ist nun auch das Spiel dazu in den Handel gekommen. Wir haben uns für euch in den Zug geworfen und berichten nun ob der Titel nur für kleine Kinder geeignet ist, oder ob auch Hardcore-Zocker ihre Freude daran haben können.



Hohoho, hier geht`s zum Nordpol

Das Abenteuer unseres namenlosen Helden beginnt in seinem Bett. Er hört nämlich seltsame Geräusche und erkundet sich danach, wer der Urheber für die nächtliche Ruhestörung ist. Draussen angekommen sieht er einen mächtigen Zug vor seiner Haustüre stehen, und der Schaffner lädt ihn schon herzlich dazu ein einen Sitzplatz einzunehmen, und sich im Polarexpress gemütlich zu machen. Richtig erfasst, der Zug fährt geradewegs zum Nordpol, wo der Weihnachtsmann auf die Kinder wartet.

Business as usual

Der Titel ist mit lauten kleinen Minispielen konstruiert worden. Ihr startet mit den vielen Aufgaben im Zug selbst, in welchem die Fahrscheine einiger Kinder verloren gegangen sind, beziehungsweise von einer bösen Puppe gestohlen wurden. Eure Aufgabe ist es natürlich, als tapferer kleiner Held die Fahrscheine zurückzuholen. Dabei stellen sich allerhand Puppen, Köche und sonstige mürrische Gesellen in den Weg, die ihr entweder aus dem Weg räumen oder umschleichen müsst. Dabei geht das Geschehen nicht fortlaufend voran, sondern ist unterteilt in verschiedene Bereiche. Im einen Bereich müsst ihr gegen eine Puppe, wie im Klassiker Pong schlechthin, Tennis spielen, um einen Raum weiterzukommen. Auch andere solche Minispiele sind meist eine dreiste Kopie von einem schon länger erhältlichem Titel. So gibt es gar Schleichmissionen, die ganz wie das grosse Vorbild, nämlich Metal Gear Solid, aufgebaut wurden. Der Unterschied ist, dass das Spiel hier nach zwei Minuten vorbei ist und ihr euren Weg weitergehen könnt.

Gerecht der jungen Zielgruppe fällt der Schwierigkeitsgrad recht einfach aus. Geübte Spieler werden wohl den Game Over-Bildschirm während des ganzen Spieles nie vor Augen haben. Ein virtuelles Leben eures kleinen Helden ist unterteilt in drei kleine Herzchen, wobei nach jedem Zusammenprall oder Schlag eines davon abgezogen wird. In den vielen Räumen sind auch eine Vielzahl von goldenen Münzen verteilt. Wenn ihr zwanzig von diesen goldenen Talern eingesammelt habt, erwartet euch ein Extraleben. Dies ist bei intensiver Sammelarbeit ziemlich schnell der Fall und ermöglicht so ein befreites Spielen, in welchem nie gekrampft werden muss. Es gibt aber nicht nur goldene Münzen zum Einsammeln. Auch verschiedenste Spielzeugteile haben sich über den Weg zum Nordpol verbreitet und warten auf euer Einsacken.

Ein spezielles Feature von Der Polarexpress ist, dass es zwei EyeToy-Spiele enthalten hat, die von Anfang an spielbar sind. Die Aufgabe der einen Spielmodi ist es, einen Zugführer zu spielen. Mit euren Händen und Füssen könnt ihr nicht nur das Gefährt lenken, sondern auch noch die Hupe betätigen, damit die ständig vor euch stehenden Schneemänner weglaufen und nicht von euch überfahren werden. Mit der Zeit setzt sich auch Schnee an eurer Frontscheibe fest, welchen ihr mit wilden Handbewegungen wieder wegwischen könnt. Hier erinnerte uns das Ganze an ein Minispiel aus EyeToy: Play, nämlich Wishi-Washi.

Das zweite EyeToy-Minispiel nennt sich Schmück den Weihnachtsbaum und macht auch eine Menge Spass. Das Ziel ist es den ganzen Weihnachtsbaum zu schmücken, ohne das fiese Puppen den Schmuck wieder vom Baum reissen. Mit gezielten Handschlägen wehrt ihr die gemeinen Puppen ab. Wer also eine EyeToy-Kamera sein Eigen nennt, wird zwei lustige Minispiele bekommen, die beide bei alt und jung einen grossen Spielspassfaktor haben.

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Admin am 10 Mrz 2005 @ 13:30
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